Stolz auf 15 Übungsleiter

Vorsitzender Martin Käck (Zweiter von rechts) zeichnete langjährige Mitglieder für ihre Treue aus. Bild: ab
Lokales
Windischeschenbach
21.11.2015
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"Das kriegen wir hin." Worte, mit denen Martin Käck vor einem Jahr seine Wahl zum Vorsitzenden des ATSV kommentierte. Damit lag er richtig, wie die Jahreshauptversammlung zeigte.

Die Zahl der Mitglieder liegt bei 500 und ist stabil. Das rege Sportgeschehen ist einmal mehr ein Zeichen der hohen Qualität der Übungsleiter. 15 Trainer leisteten hervorragende Arbeit. Zwei für den Wintersport konnten dazugewonnen werden. "Hier steht der ATSV zurzeit auf einem breiten und stabilen Fundament."

Besonders lobte Käck die Aikido-Abteilung. Sehr aktiv war auch die Gruppe "Fit mit 60", die verschiedene Unternehmungen anbot. Im Frühjahr habe es einen Qi-Gong-Kurs gegeben. Um die Arbeit der Abteilungen mit dem notwendigen Equipment zu unterstützen, habe der Verein auch Geld in die Hand genommen. Die Fitness-Gruppe freute sich über neue Step-Bretter, die Seniorengymnastik über neue Stühle und die Badminton-Mannschaften über neue Trainingskleidung.

Gesellschaftlich aktiv

Auch am geselligen Leben hatte sich der ATSV beteiligt. Er betreute das Weihnachtsstandl, gestaltete das Ferienprogramm mit, beteiligte sich an der Panoramatour und unterstützte das Sponsorenschwimmen des Freibadfördervereins.

1000 Euro Hallengebühr

Zum Schluss brachte der Vorsitzende erneut die Hallengebühren ins Gespräch, die mit über 1000 Euro zu Buche schlagen. Er bat die Stadt darum, noch einmal darüber nachzudenken, ob dieser Betrag nicht erlassen werden könnte. Er verwies dabei auf Kommunen, denen es deutlich schlechter gehe, die aber trotzdem seit Jahren keinen Obolus für die Hallenbenutzung verlangen. "Die Politik schmückt sich gern mit Schlagwörtern wie Ehrenamt und gesundheitlicher Prävention, vor allem bei Kindern. Dennoch wird die finanzielle Unterstützung kleingeschrieben", bedauerte der Vorsitzende. Mit einem Dank an alle, die sich eingesetzt und mitgemacht haben, beendete Käck seinen Bericht. "Der ATSV wird alles versuchen, um auch in Zukunft ein vielfältiges und qualifiziertes Sportprogramm anbieten zu können. Eine unserer Hauptaufgaben ist es, junge Mitglieder für die Vereinsarbeit zu gewinnen."

Die Stadträte Markus Weidner und Stefan Seitz würdigten den ATSV als "attraktiven Sportverein mit vielfältigem Angebot, auf das wir alle stolz sein können". Zum Thema Hallengebühren waren die Stadträte unterschiedlicher Meinung.
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