Süßes und Wattenstäbchen

Lokales
Windischeschenbach
05.11.2014
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Der Duft von gebrannten Mandeln liegt in der Luft. Das Dosenwerfen geht alles andere als geräuschlos vonstatten. Das Hüttenwochenende der Pfadfinder stand unter dem Motto "Jahrmarkt".

(wrm) Ein Highlight bei den Pfadfindern ist alljährlich das Hüttenwochenende. Dabei fahren alle, von Kind bis Leiter, für ein ganzes Wochenende in eine Jugendherberge. In diesem Jahr standen im Maximilian-Kolbe-Haus in Wernersreuth Programm, Spiele, Gottesdienst und Essen auf der Tagesordnung.

Das Gewimmel an Menschen dort konnten die Kinder zu Beginn beim Chaos-Spiel erleben. Bei Würfeln, Zetteln mit Nummern im ganzen Haus suchend, damit Bilder finden und beim Spielleiter melden - es brodelte auf allen Etagen. Wenn das gefundene "Code-Wort" richtig war, erhielt die Gruppe eine weitere Aufgabe. Diese musste erledigt werden, bis die Gruppe weiterwürfeln durfte.

Süßes für die Sieger

Es gab Aufgaben zu lösen wie im Schlafsack eine Strecke hüpfend zu bewältigen, einen Tanz aufzuführen oder neun verschiedene Schuhe zu sammeln. Es war wortwörtlich ein "Chaos", da alle Gruppen verschiedene Aufgaben gleichzeitig absolvieren mussten, während andere nach der Suche der richtigen Nummer waren. Die Sieger bekamen Süßigkeiten.

Der Samstag bot viele Workshops zum Motto: Es wurden Stelzen gebaut, Pfeil und Bogen mit Zielscheibe angefertigt und ein Glücksrad gestaltet. Ein Team bemalte eine Clown-Wand. Bei den drei Figuren wurden die Köpfe ausgeschnitten, so dass jedes Kind einmal Clown sein durfte. Beim "Heißen Draht" zeigten die Mädchen und Buben Geduld und Geschicklichkeit, damit die Metallschlinge nicht den Draht berührte. Beim Dosenwerfen und Dart ging es laut her.

Natürlich dürfen bei einem Rummel süße Spezialitäten nicht fehlen: gebrannte Mandeln, Popcorn, Schokofrüchte und selbstgebackene Waffeln fanden reißenden Absatz. "Die Schokofrüchte mit den bunten Streuseln waren der Renner. Beim "Bunten Abend" amüsierten sich Leiter und Kinder mit kleinen Spielchen, bei denen zwei Gruppen gegeneinander beim Burger-Wettessen, Seilhüpfen oder Bierkrug-Stemmen kämpften.

Tagsüber gab es immer genügend Zeit, in der Turnhalle Fußball oder Kicker zu spielen und sich richtig auszutoben. Es fand sogar ein spontanes kleines Fußballturnier im Freien statt. Um abends zur Ruhe zu finden, gab es den Abend-Ausstieg mit Stein-Meditation und Traumreise.

Es war nichts Außergewöhnliches, dass nach solchen aktionsreichen Tagen bei der Traumreise am Abend die Hälfte aller Kinder ins Schlummern geriet. Zum Abschluss des Wochenendes wurde vor Ort ein Wortgottesdienst unter freiem Himmel vor der Jugendherberge gefeiert.

Es hat Spaß gemacht

Die Stammesvorstände blickten auf ein erfolgreiches Wochenende zurück: "Wir danken allen unseren Leitern, ohne die das Wochenende nicht möglich gewesen wäre. Den Kindern hat es Spaß gemacht - den Leitern auch. Was will man mehr?"
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