Super-Sommer füllt die Kasse

Das Wasser bleibt drin, wird aber ein paar Zentimeter abgesenkt. Bademeister Horst Lindner und sein Team bereiten das Freibad zur Zeit auf den Winterschlaf vor. Bild: mic
Lokales
Windischeschenbach
25.09.2015
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Der ungewöhnlich heiße Sommer schlägt alle Rekorde. Nicht nur die vielen Badegäste freuten sich über das tolle Wetter, sondern auch der Kämmerer der Stadt Windischeschenbach blickt äußerst wohlwollend auf die willkommenen Einnahmen.

47 572 Besucher suchten im Sommer 2015 im Bad nach Abkühlung. "Das waren 20 000 mehr als im vergangenen Jahr", zieht Bademeister Horst Lindner Bilanz. 2014 hatte es den August fast komplett verregnet, so dass nur 27 000 Gäste ins Schwimmbad gekommen waren. "Im Schnitt haben wir in einem ganz normalen Jahr 32 000 bis 35 000 Besucher", erzählt Lindner.

80 000 Euro

2015 hätte sogar noch den bislang heißesten Sommer 2003 übertroffen. Für die Stadt bedeute das 24 Prozent Mehreinnahmen als vor zwölf Jahren. 80 000 Euro können im Haushalt auf der Einnahmenseite verbucht werden. "Es hätte nicht besser laufen können", zeigt sich auch Geschäftsleiter Wolfgang Walberer begeistert.

Das Wasser in den Becken bleibt im Winter drin, wird allerdings um einige Zentimeter abgesenkt. Luftpolster an den Stirnseiten sollen verhindern, dass das Eis bei großer Kälte zuviel Druck auf das Becken ausübt. Falls die Eisschicht dicker als 15 Zentimeter werden sollte, muss der Bademeister mit der Motorsäge ran.

Sandsäcke verhindern, dass die Abdeckung an den Überlaufrinnen, vom Wind weggeweht wird. "Zurzeit hat das Wasser noch 15 Grad, viel zu kalt, um noch einmal hineinzusrpingen", schmunzelt Lindner. Bevor das Freibad endgültig im Winterschlaf versinkt, gibt es noch jede Menge zu tun.

Terrasse abgedeckt

Das Freibad-Team schneidet die Büsche in der Nähe des Spielplatzes zurück. Die Terrasse vor dem Kiosk ist bereits mit einer großen Plane abgedeckt.

Auch der Freibadförderverein profitierte von dem Super-Sommer. Kioskbetreiberin Marion Zetzl hatte versprochen, dass von jeder verkauften Pizza aus dem mobilen Holzbackofen ein Euro an den Förderverein geht. 2015 verspeisten die Badbesucher deutlich mehr Pizzas als im Vorjahr. Insgesamt durfte Vorsitzende Aurelia Zimmermann 555 Euro entgegennehmen.
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