Tausende feiern friedlich den Tag der Kommunbrauer
Authentisches Oktoberfest

Beitrag des Bayerisch-böhmischen Kulturvereins Bohème zum Zoigl-Tag: eine westböhmische Dudelsack-Kapelle. Bild: Herda
Lokales
Windischeschenbach
05.10.2015
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"Es ist ein kleines Oktoberfest", beschreibt Reinhard Fütterer, Vorsitzender der Schutzgemeinschaft "Echter Zoigl", den Tag der Kommunbrauer in Windischeschenbach. "Mit dem Unterschied, dass das Ganze noch relativ authentisch ist." Von wegen 10 Euro aufwärts für die Maß in München: In der Hauptstadt des Zoigl kostet die Halbe am Samstag zwischen 1,80 und 2 Euro.

"Da haben uns ein paar vielleicht wirklich mit dem Münchener Mega-Event verwechselt", sagt Fütterer lachend über die vielen auswärtigen Gäste unter den mehreren Tausend Besuchern - Neugierige aus Hamburg, Köln, Marburg und Würzburg hat er registriert, sogar Asiaten, Engländer und Syrer. An diesem sonnigen Tag der Einheit soll der Zuspruch noch besser gewesen sein als in den Vorjahren. Apropos Einheit: "Wenn die deutsche Einheit so lange hält wie unser Braurecht, 600 Jahre, dann kann nichts schiefgehen." Sogar ein Braumeister aus Sachsen habe seine Visitenkarte hinterlassen und den Oberpfälzer Kommunbrauern Respekt gezollt.

Am meisten freut Fütterer, dass das Fest friedlich verlief: "Das liegt daran, dass der Hopfen beruhigt", scherzt der Bezirkskaminkehrermeister. Obwohl "einige tausend Liter durch die Kehlen geflossen" seien, gab es nur einen Zwischenfall: "Eine junge Dame erlitt einen Schwächeanfall", sagt er, "aber nicht wegen Alkohol - sie hatte Unterzucker."

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Weitere Bilder im Internet:

http://www.oberpfalznetz.de/kommunbrautag2015
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