Übernachtung unerwünscht

Lokales
Windischeschenbach
29.01.2015
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In Neuhaus parken im Gewerbepark Nacht für Nacht zahlreiche Lastzüge, deren Fahrer hier schlafen. Morgens starten die Trucker ihre Dieselmotoren. Zurück bleiben Müll und sogar Fäkalien.

Gut ein Dutzend Lkw stünde jede Nacht ab 19.30 Uhr Am Gewerbepark, angefangen oben beim Witt-Metzger, informierte Bürgermeister Karlheinz Budnik den Bauausschuss. Roswitha Witt fügte an, dass der Wendehammer gar nicht für so große Lastzüge geeignet sei.

Die Verwaltung schlage ein eingeschränktes Halteverbot von 20 bis 6 Uhr vor, sagte der Rathauschef. Für die Firmen und den Lieferverkehr bedeute diese Maßnahme keine Beeinträchtigung. Heinz Uhl nannte das Verhalten der Brummifahrer nicht nachvollziehbar, weil es am Autohof und am Rasthof Plätze samt Infrastruktur gibt. Einstimmig fiel der Beschluss, in Kürze die Schilder für das Halteverbot aufzustellen.

Urnenwänden

Bereits in einer früheren Sitzung hatte Waldemar Hampl die Schaffung von Urnenwänden im Friedhof angeregt. Hampl legte nun auch Bilder vor, wie diese aussehen könnten. Bürgermeister Budnik leitete sie an die Fraktionen weiter und erklärte, dass der Stadtrat die Idee lediglich als Vorschlag einbringen könne, da der Gottesacker der Kirche gehöre.

Hampl berichtete, dass die parkenden Autos auf beiden Seiten der Dr.-Martin-Luther-Straße den Verkehr und den Winterdienst behinderten. Er schlug vor, mit der städtischen Wohnungsbaugenossenschaft beziehungsweise dem Landkreissiedlungswerk zu sprechen, ob diese auf ihrem Grund für die Mieter Parkbuchten anlegen könnten. Außerdem fragte Hampl nach, was mit dem Johannissteig sei. Hier sprach Bürgermeister Budnik von einer brandneuen Mitteilung der Bahn. "Darin sind Auflagen formuliert, die wir im Moment noch nicht deuten können." In der Hauptsache gehe es dabei um Sicherungsmaßnahmen.

Uhl nannte es schade, dass die neue Straße nach Dietersdorf wieder aufgeschnitten worden sei. "Das war zum Setzen des Schaltkastens für den Breitbandanschluss nötig und beim Straßenbau nicht vorhersehbar", informierte der Bürgermeister.

Weiter erkundigte sich Uhl nach der Beleuchtung am KTB-Parkplatz. Sein Verein, die Concordia, würde sich an den Kosten eventuell beteiligen. Das Areal werde in das gesamte Beleuchtungskonzept mit einbezogen, so Budnik. Damit habe sich der Stadtrat noch zu beschäftigen. Man wolle auch manche Leuchtkörper auswechseln.
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