Verboten, aber notwendig

Lokales
Windischeschenbach
12.03.2015
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Verständnis und Harmonie prägten die vergangenen 25 Jahre bei der Jagdgenossenschaft Naabdemenreuth. Das ist auch ein Verdienst von Jagdpächter Robert Bruischütz.

Seit 6. März 1990 hat Bruischütz die Naabdemenreuther Jagd gepachtet. "Er kümmert sich mit vollem Einsatz um die Hege und Pflege unserer Jagd. Seine Hilfsbereitschaft ist enorm, und wir arbeiten gerne mit ihm zusammen", betonte Jagdvorsteher Thomas Übelacker. "Probleme haben wir immer im gegenseitigen Einvernehmen geregelt."

Im Gasthaus "Zum schwarzen Raben" erinnerte der Jagdvorsteher an ein Schwarzwildproblem, das jedoch gemeinsam aus der Welt geschafft worden sei. Dies habe man dem Landratsamt und der Stadt Windischeschenbach gemeldet. Die Versammlung diskutierte auch über Nachtzielgeräte. "Die würden wir dringend brauchen", war die einhellige Meinung. Doch da sie in Deutschland verboten sind, sei es sinnlos darüber zu reden. Die Jagdgenossen jedoch können das Verbot nicht ganz verstehen.

Bruischütz wies darauf hin, Schäden an die Untere Jagdbehörde zu melden. Weitere Themen waren das neue Verbissgutachten im Frühjahr und die Erfüllung des Rehwildabschussplans.

Der Jagdpachterlös soll laut Jagdvorsteher Übelacker in der Kasse bleibe: für schlechte Zeiten. Bei zwei Enthaltungen stimmten die Jagdgenossen dem Vorschlag zu.

"Die Harmonie stimmt, blicken wir deshalb zuversichtlich in die Zukunft", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik. Dank, auch im Namen der Stadt, übermittelte der Rathauschef dem Jubilar Robert Bruischütz für 25 Jahre vorbildliche Hege und Pflege der Naabdemenreuther Jagd.
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