Viele heimische Firmen

Lokales
Windischeschenbach
14.03.2015
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Der Umbau im Rathaus ist fast fertig. Der Stadtrat staunte am Mittwoch über die schönen, hellen Räume im Erdgeschoss.

Bevor es in den Sitzungssaal ging, führte Bürgermeister Karlheinz Budnik die Räte durch das neue Tourismusbüro, die Stadtkasse und die Finanzverwaltung. "Wir hatten viele heimische Firmen im Einsatz", freute sich der Rathauschef. Nun gebe es Überlegungen, den Hinterhof neu zu gestalten und die Außenfassade zu streichen. "Doch das ist Zukunftsmusik."

Parkplätze bleiben

In den nächsten Wochen werden das Vordach im Hof und eine Fluchttreppe gebaut. Während das Dach günstiger wird als erwartet, kommt die Treppe etwas teuerer. Überlegungen führten dazu, die Stufen in die Giebelmitte zu verlegen, um den Büroräumen nicht zu viel Licht zu nehmen. Außerdem bleiben so die Parkplätze bestehen. Der Auftrag für Treppe und Dach ging an die Windischeschenbacher Firma Windschiegl für 59 113 Euro.

15 000 Euro mehr sind ein Grund zur Freude. Die Regierung der Oberpfalz hatte mitgeteilt, dass sich die Förderung für die Sanierung der Brück über die Fichtelnaab bei einem Satz von 57,82 Prozent von 240 000 Euro auf 255 000 Euro erhöht.

Im Januar hatte der Stadtrat die Verwaltung beauftragt, ein Haushaltskonsolidierungskonzept zu erarbeiten, um dem Landratsamt klarzumachen, warum Windischeschenbach Stabilisierungshilfe benötigt. Die Vorschläge lagen dem Gremium nun vor. "Weiteres Sparen ist nicht mehr möglich", sagte Budnik. CSU-Sprecher Markus Weidner sah das ebenso. "Eine weitere Reduzierung der Ausgaben ist problematisch. Die Stadt soll lebendig bleiben." Stefan Seitz (SPD) hätte an dieser Stelle gerne eine Grundsatzdiskussion über die Schulden der Stadt geführt, doch um die Stabilisierungshilfe nicht zu gefährden, entschloss sich die SPD nach kurzer Beratung, es der CSU und den Freien Wähler gleichzutun und dem Konzept zuzustimmen.

Planungen fürs Kinderhaus

Aus der nichtöffentlichen Sitzung im Januar gab der Bürgermeister den Abschluss verschiedener Verträge für das Kinderhaus bekannt: mit dem Architekturbüro Juretzka für die Planungsphase 5 bis 9, mit dem Planungsbüro Grünwald & Ach für die Heizungs- und Sanitärtechnik, mit dem Planungsbüro Dittmann für die Elektrik und mit dem Planungsbüro Gekeler & Vielgut für die Tragwerksplanung.
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