Vom Geo-Zentrum zum Zoigl

Der Park der Stützelvilla bleibt Veranstaltungsort für die Serenaden, auch wenn noch Flüchtlingen in dem Gebäude untergebracht sind. Archivbild: ab
Lokales
Windischeschenbach
08.12.2015
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Der Park der Stützelvilla soll weiterhin Veranstaltungsort für die Serenaden bleiben. "Auch wenn dort im Sommer 2016 noch Flüchtlinge untergebracht sind", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik.

Die Mitglieder des Kultur- und Tourismusausschusses waren sich einig, dass die Stadt damit Solidarität zeigen könne. "Die Leute sind zu den Konzerten natürlich herzlich willkommen." Die Termine dafür stehen schon fest. Am 29. Juni spielen die "Neuhauser Boum" auf, am 6. Juli rockt die Band "Church Pistols", bestehend aus fünf evangelischen Pfarrern, und am 20. Juli nimmt die Amberger Formation "Jack Heroes" die Besucher mit auf eine Reise nach Irland. Das Bürgerfest wird am 2. Juli gefeiert und der Kommunbrautag wieder am 3. Oktober. Tourismusfachfrau Sandra Henkens wies die Mitglieder des Ausschusses darauf hin, dass dieses Fest nicht nur Trinkfreudige nach Neuhaus locke, sondern auch kulturell Interessierte in die Stadt bringe. Das Geo-Zentrum habe an diesem Tag einen absoluten Besucherrekord verzeichnet. Vor dem Besuch der Zoiglstuben hätten sechs Busse zunächst an der KTB Station gemacht, um die Ausstellung zu besuchen.

Das Gremium bedauerte, dass die Übernachtungszahlen 2015 in der Stadt deutlich zurückgegangen seien. "Das liegt aber nicht daran, dass Windischeschenbach weniger zu bieten hätte, sondern daran, dass die Stützelvilla als Herberge nicht mehr zur Verfügung steht", sagte Budnik. Die genauen Zahlen für 2015 stehen noch nicht fest.

Museum sucht Helfer

Ohne ehrenamtliches Engagement geht nichts. Das machte Monika Hartmann deutlich. Sie sprach nicht nur als CSU-Stadträtin, sondern als begeisterte Unterstützerin des Waldnaabtal-Museums.

Um das Museum weiterhin wie bisher an allen Sonn- und Feiertagen von Ostern bis Ende Oktober öffnen zu können, sucht der Oberpfälzer Waldverein Ehrenamtliche, die sich bereiterklären, an diesen Tagen die Museumskasse am Eingang zu betreuen. "Vier Leute würden schon reichen", erklärt Hartmann. So würden die einzelnen Helfer nur ab und zu drankommen.

Ähnlich gestaltet sich die Situation bei den Stadtführern. Zur Zeit stehe nur Georg Mann zur Verfügung. Die anderen seien alters- und krankheitsbedingt ausgeschieden.
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