Zu viele Verkehrstote

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr liegt der Polizei am Herzen. Beim Aktionstag informierten Polizeihauptkommissar Alfred Arnold (vorne, von rechts), der Neustädter Polizeichef Werner Hanauer, Bürgermeister Karlheinz Budnik, der Kontaktbeamte Klaus Lang, Karl Lukas vom Landratsamt sowie die Sparkassen-Mitarbeiter Karl Meiler, Seffi Friedl und Ludwig Wildgans. Bild: mic
Lokales
Windischeschenbach
01.10.2015
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Die Zahlen bereiten Polizeihauptkommissar Alfred Arnold Kopfzerbrechen. "2014 hatten wir 2501 Unfälle im Bereich der Polizeiinspektion Neustadt, 2015 liegen wir im Vergleichszeitraum schon acht Prozent darüber."

Auch die vielen Verkehrstoten machen dem Sachbearbeiter für Verkehr Sorgen. 2014 kamen zehn Menschen auf der Straße ums Leben, heuer sind es bereits acht. In die traurige Bilanz fließen die tödlichen Unfälle ein, die sich in den vergangenen Monaten auf der A 93 ereignet haben.

Zusammen mit dem Neustädter Dienststellenleiter Werner Hanauer, dem Windischeschenbacher Kontaktbeamten Klaus Lang und Karl Lukas, dem Sicherheitsbeauftragten des Landratsamtes, informierte Arnold die vielen Besucher, die am Sonntag zum Tag der offenen Tür ins Rathaus gekommen waren. Unterstützung bekamen die Beamten von Benedikt Zupfer, der ein Praktikum bei der Inspektion in Neustadt absolviert.

"Bis 2020 möchte Bayern die Zahl der Verkehrstoten um 30 Prozent senken", sagte Hanauer. "Das ist ein ehrgeiziges Ziel." Um das zu erreichen, will die Polizei aufklären. In einer Broschüre sind alle wichtigen Kriterien zusammengefasst, die die Verkehrsteilnehmer sensibilisieren sollen.

Oft viel zu schnell

Dazu gehört das Verhalten am Unfallort, das Wissen über Rettungsgasse, Notrufnummer und eine Erste-Hilfe-Ausbildung. Da viele Unfälle passieren, weil etliche Autofahrer zu schnell unterwegs sind, setzt die Polizei vermehrt auf Geschwindigkeitskontrollen.

Polizeihauptkommissar Arnold liegt aber auch die Eigensicherung der Ersthelfer am Herzen. Er warnt davor, nicht einfach aus dem Auto zu springen und zum Unfallfahrzeug zu stürmen, sondern mahnt die Helfer, erst an die Eigensicherung zu denken.
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