Bauausschuss stimmt Sanierung zu
Neuer Asphalt, neues Geländer

Rainer Hecht (rechts) von der Bauverwaltung erklärte, an welchen Stellen ein neues Geländer notwendig ist und wo nicht. Bild: mic
Politik
Windischeschenbach
14.04.2016
95
0

Das Holzgeländer wackelt und das Pflaster bröckelt. "Das kann so nicht bleiben", waren sich die Mitglieder des Bauausschusses einig. Der Gehweg am Neuhauser Berg muss dringend saniert werden.

Rainer Hecht von der Bauverwaltung erklärte dem Ausschuss, was ansteht. Die Begrenzung aus Holz kommt komplett weg. "An manchen Stellen brauchen wir kein neues Geländer", erklärte Hecht. Hier seien die Sträucher so dicht gewachsen, dass niemand den Abhang hinunter rutschen könne. Wo es dennoch notwendig ist, soll ein Metallgeländer angebracht werden.

Ausgedient hat auch das alte Betonpflaster, das sich an manchen Stellen gesenkt hat und viele Löcher aufweist. Da der Bauhof den Fußweg hinauf nach Neuhaus im Winter mit einem kleinen Traktor räumt, schlug Hecht vor, den Gehsteig zu asphaltieren. Auch die Bänke sollen wieder aufgestellt werden. Das Gremium war damit einverstanden.

Stadt zuständig


Schlechte Nachrichten verkündete Bürgermeister Karlheinz Budnik im Rathaus. "Für das herrenlose Haus am Hanselsteig ist die Stadt zuständig", verkündete er. Der Bauhof hat den kaputten Zaun bereits gerichtet. Demnächst sollen der marode Sockel verputzt und alle losen Teile weggeräumt werden.

Bei verschiedenen Bauanfragen ging es meist um geringfügige Abweichungen vom Bebauungsplan. So auch bei einem Carport, dass Kerstin und Alfred Übelacker direkt an der Grenze zum Nachbarn errichten wollen. Für den An- und Ausbau von Simone und Christian Schieder war ebenfalls eine Befreiung notwendig. Bei dem Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in den Lindenwiesen stimmten lediglich die Auffüllhöhen nicht. Das Räte gaben grünes Licht.

Höher als vorgesehen


Da der geplante Anbau von Ina Heinisch-Kopp und Michael Heinisch höher wird, als im Bebauungsplan vorgesehen, kam auch dieser Antrag in den Bauausschuss. Eigentlich muss ein Sichtschutzzaun nicht genehmigt werden. Doch der Zaun, den Anja und Rainer Königsberger planen, wird durch unterschiedliches Gelände an manchen Stellen höher als vorgesehen. Das Gremium entschloss sich zur Befreiung der Festsetzungen des Bebauungsplans.

Keine Einwände hatte der Aussschuss gegen die Pläne der R & S Versorgungs GmbH in der ehemaligen Porzellanfabrik. Die Produktionsfläche der Ebene 4 sollen in Lagerräume umgewandelt werden. Die Räte stimmten der Nutzungsänderung zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.