Bewerbung schon auf dem Weg
Neustadt, Tirschenreuth und Weiden wollen Ausbildungszentrum für Katastrophen- und Terrorabwehr des BRK

Im Gewerbegebiet Neuhaus betreiben die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden eine moderne Atemschutzübungsanlage. Landrat Andreas Meier sieht gute Chancen, dass das Bayerische Rote Kreuz sein geplantes Ausbildungszentrum für Katastrophen- und Terrorabwehr hier ansiedelt. Bild:Götz
Politik
Windischeschenbach
02.08.2016
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Das Ausbildungszentrum für Katastrophen- und Terrorabwehr des BRK soll im Gewerbegebiet Neuhaus angesiedelt werden. Eine derartige Einrichtung gibt es in Deutschland bislang noch nicht.

Die Landkreise Neustadt und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden haben am Montag sofort reagiert. Nachdem Landrat Andreas Meier auf der NT-Titelseite gelesen hatte, dass der Freistaat die Ansiedlung dieses Ausbildungs- und Trainingszentrums für alle bayerischen Rettungsorganisationen des BRK in der Nordoberpfalz fördern möchte, schloss er sich sofort mit seinem Tirschenreuther Kollegen Wolfgang Lippert und dem Weidener Oberbürgermeister Kurt Seggewiß kurz.

"Das muss in unsere Region", fordert Meier und sieht gute Chancen dafür. Auch OB Seggewiß ist Feuer und Flamme. "Wir haben schon beim Atemschutzzentrum Nordoberpfalz in Neuhaus bewiesen, dass wir interkommunale Zusammenarbeit können." Der OB will Altlandrat Simon Wittmann mit ins Boot holen, der immer noch gute Kontakte nach München hat. Und auch Lippert findet es eine "tolle Sache" und weiter ausbaufähig.

In Briefen an BRK-Präsident Theo Zellner und den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann verweisen die drei Gebietskörperschaften auf eben das gemeinsame Atemschutzzentrum in Neuhaus, eine bayernweit einmalige Kooperation. Zusätzlich hat der Landkreis Neustadt sein Katastrophenschutzzentrum angegliedert.

Das neue BRK-Ausbildungszentrum für Katastrophen- und Terrorabwehr könnte die bestehenden Einrichtungen nützen. Sie liegen verkehrstechnisch äußerst günstig direkt an der A 93 und der Staatsstraße 2181 als Ost-West-Verbindung zum Großraum Bayreuth sowie zentral an der Nahtstelle der Kreise Neustadt und Tirschenreuth.
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