Bürgerversammlung der CSU
Einsatz für Bürger

Im Beisein von CSU-Ortsvorsitzendem Erich Sperber (links) und Bürgermeister Karlheinz Budnik (rechts) sprach Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht die Stromtrasse und die Elektrifizierung der Bahnstrecke an. Bild: ab
Politik
Windischeschenbach
04.08.2016
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Die geplante Stromtrasse und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg: Diese beiden Themen bestimmen die Bürgerversammlung der CSU mit Bundestagsabgeordnetem Albert Rupprecht im "Weißen Schwan".

Wie soll die Verwirklichung dieser Vorhaben aussehen? Was für Versorgungsmöglichkeiten gibt es, wenn Atomkraftwerke abgeschaltet werden? Das waren Fragen, die an diesem Abend diskutiert wurden. Offen blieb, wie entstehende Lücken geschlossen werden können, um eine nachhaltige Versorgung mit Strom zu gewährleisten.

Als Fehlentscheidung bezeichnete es Rupprecht, Landshut als Endpunkt beim Ostbayernring zu nehmen. Es müsse geprüft werden, ob die Region betroffen sei und ob es bei landwirtschaftlichen Flächen Beeinträchtigungen geben werde. Wenn dies zutreffe, dann sei ein angemessener Ausgleich notwendig. Rupprecht bekräftigte, sich gemeinsam mit seinen Politikerkollegen, für betroffene Bürger einzusetzen.

Zur Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg teilte der Abgeordnete mit, dass alles dafür spricht, dass die Lücke geschlossen wird. Eine Maßnahme, von der auch Windischeschenbach betroffen ist und die bereits im Gesetzentwurf steht. Es mache aber nur Sinn, wenn man in Windischeschenbach auch Ein- und Aussteigen könne. Angesprochen wurde in diesem Zusammenhang vor allem der Lärmschutz. Es müsse geprüft werden, welche Belastungen vor allem auf Anlieger zukommen. Allerdings, so der Abgeordnete, sei es schwer, den Lärmschutz zu bekommen. Er wolle sich für die Betroffenen einsetzen.

Die anschließende Diskussion, die emotionsgeladen verlief, verdeutlichte die unterschiedlichen Meinungen zu den Themen.
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