Gefahrt gebannt
Poller sperren parkende Autos aus

Geringer Aufwand, große Wirkung: Der Bauausschuss begutachtete die neuen Poller und die Absperrkette, die am Vorplatz der Schule vor allem kleineren Kindern einen gefahrlosen Zugang zur Schule ermöglichen sollen. Bild: mic
Politik
Windischeschenbach
15.09.2016
150
0

Viele Eltern bringen ihre Kinder am Morgen mit dem Auto in die Schule. Manche parken direkt vor dem Haupteingang in der Neustädter Straße, um den Nachwuchs aussteigen zu lassen. Dass sie beim Rückwärtsausparken andere Kinder gefährden, ist den wenigsten bewusst. Die Stadtverwaltung präsentiert nun einen Lösung.

"Wir haben den Gehweg einfach verlängert", erklärt Bürgermeister Karlheinz Budnik den Mitgliedern des Bauausschusses bei einem Ortstermin. Mehrere Poller verbunden mit einer Kette grenzen einen Teil des Vorplatzes ab. Vor allem kleinere Mädchen und Buben können hier nun gefahrlos gehen, ohne übersehen zu werden.

Sperren vom Tisch


Die ursprüngliche Idee, den Platz komplett zu sperren, ist wieder verworfen worden, da die Schule regelmäßig eine Hackschnitzellieferung bekommt und auch gehbehinderte Mitglieder des Versehrtensportvereins mit dem Auto bis vor die Einfachturnhalle fahren würden. Budnik wies außerdem auf das neue Halteverbot auf der linken Seite der Goethestraße hin. "Die Schüler mussten immer um die Autos herumgehen", begründete der Rathauschef diesen Schritt.

Während der Ferien sind einige Bauanträge eingegangen, die der Bauausschuss nun abarbeitete. Auto Haberl möchte eine Waschanlage für den Eigenbedarf bauen und neue Container aufstellen, in denen Reifen gelagert werden. Das Gremium hatte keine Einwände.

Fügt sich der Neubau optisch gut ein? Diese Frage galt es beim Antrag von Julian Kraus zu klären, der in der Hochstraße ein Einfamilienhaus mit Doppelgarage bauen will. Der Ausschuss stimmte dem Vorhaben zu. Ebenfalls grünes Licht signalisierten die Räte Irene Tichy, die in der Friedhofstraße eine Garage um bauen möchte.

Die Wünsche von Lukas und Theresa Mois stimmen zwar in einigen Punkten nicht mit dem Bebauungsplan überein, doch der Bauausschuss sah keinen Grund, das Vorhaben nicht zu bewilligen. Eigentlich seien im Baugebiet "Am Sonnenbühl" keine Walmdächer vorgesehen, doch das Gremium sah darin kein Problem. Auch für den Wohnhausan- und -umbau von Mathias Neumann hoben alle Räte die Hände.

Zehn Jahre zu spät


Obwohl das Haus von Gabi und Martin Köllner schon seit zehn Jahren in Bernstein steht, musste sich der Ausschuss dennoch damit beschäftigen. Ein Erker sei damals nicht genehmigt worden. Das Gremium stimmte der Tektur zu.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.