Gespräche über Johannissteig wecken Hoffnungen
Kompromiss in Sicht

Politik
Windischeschenbach
14.05.2016
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Der Friedensengel scheint die verhärteten Fronten zwischen der Interessengemeinschaft Johannissteig und der Stadt aufgeweicht zu haben. "Wir sind guter Dinge, einen Kompromiss zu finden, der für beide Seiten eine gute Lösung ist", informierte Bürgermeister Karlheinz Budnik die Stadträte am Mittwoch in der Sitzung. Genauere Details zu den Verhandlungen wollte er noch nicht bekanntgeben.

Budnik dankte dem Künstler Erwin Otte für die gelungene Umsetzung seiner Skulptur. Über Kunst ließe sich streiten, aber "für mich ist der Friedensengel sehr gelungen". Er wies noch einmal darauf hin, dass sich die Stadt an diesem Projekt nicht beteiligt habe. Die Skulptur sei ausschließlich durch Sponsoren finanziert worden.

Wann wird der Grüngutcontainer wieder in der Bahnhofsstraße aufgestellt? Diese Frage beschäftigt vor allem die Hobbygärtner. "Ende nächster Woche ist es soweit", sagte der Rathauschef. Die alte Betonwand sei weggerissen worden, Anlieferer könnten nun ihr Grüngut über einen neuen Treppenaufgang in den Container werfen. Außerdem werde der Platz asphaltiert.

Ein Antrag der SPD fand zwar bei der CSU Anklang, aber nicht bei den Freien Wählern. Die Sozialdemokraten hatten vorgeschlagen, wie schon für Lindenwiesen I und II allen Bauwilligen im Baugebiet "Hofzelch" einen Zuschuss zu gewähren. Die Freien Wähler lehnten das Baukindergeld wie schon Jahre zuvor ab. Dies sei ungerecht gegenüber allen, die irgendwo anders im Stadtgebiet bauen wollten.

Keine Diskussionen gab es zu den Änderungen der Zweckvereinbarungen mit der Gemeinde Reuth über die Abwasserbeseitigung in Bernstein. Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss zur Bündelausschreibung für Erdgas. Nachdem der bestehende Vertrag 2018 ausläuft, überträgt die Stadt dem Bayerischen Gemeindetag die Aufgabe, sich um die Ausschreibung für Erdgas zu kümmern.
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