Landrat Andreas Meier kritisiert MdB Reiner Meier
„Ungewöhnliches Vorgehen“

Der CSU-Ortsverband Windischeschenbach zeichnete langjährige Mitglieder aus. Bild: ab
Politik
Windischeschenbach
22.04.2016
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Die Bundestagswahl im nächsten Jahr wirft ihre Schatten voraus. Landrat Andreas Meier kritisierte beim CSU-Ortsverband das Vorgehen des Tirschenreuther Abgeordneten Reiner Meier.

Meier äußerte zur Bewerbung seines Namensvetters, der gegen Albert Rupprecht antreten will, Kritik: "Es ist zwar nichts Ungewöhnliches wenn mehrere Kandidaten gegeneinander antreten. Ungewöhnlich ist jedoch die Vorgehensweise", betonte der Landrat. "Rupprecht hat eine Top-Arbeit geleistet und nach menschlichem Ermessen sollte klar sein, dass er der Direktkandidat der CSU ist und die Unterstützung der Partei hat."

Zur Flüchtlingssituation im Landkreis betonte der Landrat, dass es im Moment problemlos laufe. Derzeit sind im Landkreis knapp 1000 Menschen untergebracht. Meier glaubt aber nicht, dass die Geschichte ausgestanden ist. Zum Landkreishaushalt betonte er, dass derzeit Schulden getilgt werden. Die Kreisumlage wurde um einen Punkt gesenkt, ein weiterer Punkt soll im nächsten Jahr folgen. Als "stabil" bezeichnete er die Gesundheitslage.

Eröffnet hatte die Ortshauptversammlung Vorsitzender Erich Sperber mit einem Rückblick auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres. Er erinnerte unter anderem an die Bewirtschaftung des "Weihnachtsstandls". In diesem Zusammenhang erwähnte er eine Spende von 300 Euro für die Jugendarbeit des Schachclubs.

Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden Mitglieder ausgezeichnet: Für 60 Jahre Hans Kistenpfennig, für 50 Jahre Fritz Daubner, für 40 Jahre Christa Wolf, Horst Ott und Bernhard Dobner, für 35 Jahre Gerhard Meixner, für 15 Jahre Franz Michl, Heinz Uhl, Günther Burkhard und Erich Meier.

Der Ortsverband wählte die Delegierten und Ersatzdelegierten zur Kreisvertreterversammlung. Die Delegierten sind Andreas Meier, Erich Sperber, Manfred Riebl, Stephan Minnich, Horst Schellkopf und Markus Weidner. Ersatzdelegierte sind Matthias Schandri, Stefan Wolf, Jörg Gatzki, Josef Kraus und Martin Weidner. Bernhard Lang, zweiter Vorsitzender der Feuerschützengesellschaft, sprach die Waffenrechtsverschärfung an, die die EU plant. "Das ergäbe zahlreiche Einschränkungen." Das Vorhaben stoße auf Widerstand und werde kontrovers diskutiert.
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