Spendenaktion im Advent bringt 4240 Euro ein
Schöner duschen im Freibad

Politik
Windischeschenbach
29.01.2016
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Die Spendenaktion "Bürger helfen Bürgern" im Advent hatte doppelt soviel eingebracht als im Vorjahr. Bürgermeister Karlheinz Budnik verkündete in der Stadtratssitzung stolz das Ergebnis von 4240 Euro. In diesen Topf fließt auch der Erlös, den die Tombola beim "Tag der offenen Tür" erwirtschaftet hatte. Mit dem Geld kann ganz unbürokratisch Bedürftigen, Alleinstehenden, hilfsbedürftigen Seniorenheimbewohnern oder Asylbewerberkindern geholfen werden.

Dass sich der Drogeriemarkt Rossmann in Windischeschenbach ansiedelt, freute auch den Stadtrat. "Eine Bereicherung", hieß es quer durch alle Parteien. Einstimmig hob das Gremium die Hand, als es um die Änderungen im Bebauungsplan "Erbendorfer Straße" ging. Die Pläne wird das Architekturbüro Schönberger aus Oberviechtach ausarbeiten, um den Umweltbericht kümmert sich Architektin Susanne Ullmann aus Kulmain.

Kanal für zwei


Die Gemeinde Reuth bei Erbendorf darf künftig ein Kanalstück der Stadt Windischeschenbach mitbenutzen. Es handelt sich dabei um 150 Meter zwischen der Einmündung Dammweg in Premenreuth und dem vorletzten Schacht vor der B 299. Damit soll die Abwasserentsorgung der ersten Parzellen einer geplanten Gewerbefläche sichergestellt werden. Der Stadtrat hatte nichts dagegen.

Wer im vergangenen Sommer Pech hatte, bekam beim Duschen im Freibad entweder zu heißes oder zu kaltes Wasser ab. Dies soll sich nun ändern. Die störanfällige Mischwasserbatterie entspricht nicht mehr dem Stand der Technik. Deshalb werden neue Vorwand-Duschpaneele eingebaut. Das günstigste Angebot hat die Firma Bad & Heizung Sperber mit 10 662 Euro abgegeben. Die Stadt finanziert diese Renovierung mit Sonderrücklagen für das Freibad. "Das ist kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition."

Reine Formsache war die Bestätigung des stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Bernstein, Johannes Schedl. Kreisbrandrat Richard Meier schrieb in einer Stellungnahme: "Der Gewählte ist fachlich geeignet und hat die vorgeschriebenen Lehrgänge ,Gruppenführer' und ,Leiter einer Feuerwehr' erfolgreich besucht."

Synergieeffekte nutzen


Stefan Seitz fragte nach, ob der Hammerweg im Zug der Sanierung Burgstraße asphaltiert worden sei. "Wir haben Synergieeffekte genutzt, aber abrechnungstechnisch gehört der Hammerweg nicht zur Dorferneuerung." Matthias Schandri regte an, die Fläche am Anger wieder als Parkplatz freizugeben. "Wenigstens in der Zeit, in der die Sparkasse in den Container zieht." Josef Söllner bat den Bauausschuss, sich den Hanselsteig einmal anzuschauen.
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