Stadt bekommt 1,47 Millionen Euro
Zuschuss wie ein Sechser im Lotto

1,47 Millionen Euro an Zuschüssen bekommt die Stadt für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle. Geschäftsleiter Wolfgang Walberer (von links), Bürgermeister Karlheinz Budnik, Architekt Josef Schöberl und Energieberater Thomas Wilhelm strahlten am Mittwoch um die Wette. Bild: mic
Politik
Windischeschenbach
11.05.2016
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"Wir haben einen großen Fisch an Land gezogen", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik freudestrahlend. Für die energetische Sanierung der Mehrzweckhalle erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von 90 Prozent aus dem Kommunalinvestitionsförderungsfonds des Bundes. In Zahlen bedeutet das 1,47 Millionen Euro.

Der Bürgermeister, Geschäftsleiter Wolfgang Walberer, Energiefachmann Thomas Wilhelm und Architekt Josef Schöberl freuten sich am Mittwoch riesig: "Unser Konzept hat Anklang gefunden."

40 Prozent einsparen


In den Unterlagen, die die Stadt bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht hatte, konnte sie nachweisen, dass sich der Jahresprimärenergiebedarf für die Mehrzweckhalle nach einer Sanierung um rund 40 Prozent verringern lässt. Die Mehrzweckhalle, die der Mittelschule angegliedert ist, stammt aus dem Jahr 1981. "Sie wird überwiegend für den Sport genutzt", zog Budnik Bilanz. Zusätzlich dient sie kulturellen Veranstaltungen jeglicher Art, wie zum Beispiel der Futura87 als Bühne.

Bis zum 15. Februar hatten Kommunen in Bayern Zeit, sich für dieses Programm zu bewerben. Vor allem finanzschwachen Städten und Gemeinden soll damit geholfen werden. Voraussetzung: die Pro-Kopf-Verschuldung liegt über dem Landesdurchschnitt und die Finanzkraft unter dem Durchschnitt.

Die Gesamtkosten für die energetische Sanierung werden auf 1,634 Millionen Euro geschätzt. Der Rathauschef hob hervor, dass Windischeschenbach die zweithöchste Förderung in der Oberpfalz und die höchste im Landkreis bekommen habe. Budnik dankte Architekt Josef Schöberl aus Parkstein für die Vorbereitung des Antrages, dem Energieberater Thomas Wilhelm für die Erstellung des Energieausweises sowie seinen Mitarbeitern in der Verwaltung für die Unterstützung bei der Bewerbung.

Saniert werden die Gebäudehülle mit Dach und Fassade, die Fenster und die Technik, zu der Heizung, Lüftung und Elektroinstallation gehören. In der Juni-Sitzung wird Architekt Schöberl die genauen Pläne vorstellen.

Insgesamt 3,1 Millionen


Insgesamt kann der Rathauschef mehr als zufrieden Bilanz ziehen: "Die Stadt hat in den vergangenen beiden Jahr 3,1 Millionen Euro an Fördergeldern bekommen." Dazu zählen die Stabilisierungshilfe, die Zuschüsse für den Kinderhaus-Neubau und jetzt für die Mehrzweckhalle.
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