Städtebauförderprogramm
Chance kostet Geld

Politik
Windischeschenbach
14.10.2016
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Nach der Bauhofbesichtigung kehrte der Stadtrat nicht ins Rathaus zurück, sondern setzte die Sitzung im Unterrichtsraum der Feuerwehr fort.

Einer der Hauptpunkte war die Wiederaufnahme ins Städtebauförderprogramm. "Wenn wir mit problematischen Bereichen vorwärtskommen wollen, müssen wir handeln", stellte Bürgermeister Karlheinz Budnik klar. Das bedeutet auch, dass die Stadt Geld in die Hand nehmen muss. "Das wird ein Prozess, der uns über viele Jahre hinweg beschäftigen wird", fügte Budnik hinzu.

Bereits in den 1990er Jahren ist es der Stadt gelungen, Maßnahmen in der Hauptstraße und am Stadtplatz erfolgreich in die Wege zu leiten. Inzwischen sind 20 Jahre vergangen und es besteht neuer Handlungsbedarf. Über Einzelheiten soll in den nächsten Monaten noch beraten werden. "Heute geht es nur darum, den ersten Schritt zu tun." Alle Fraktionen bewerteten die Entscheidung als positiv - "auch wenn es etwas kostet".

Positiv auf die Zukunft der Stadt wird sich auch das Landesentwicklungsprogramm Bayern auswirken. Das Gremium zeigte sich deshalb mit dem Entwurf zur Teilfortschreibung einverstanden. In den Landesentwicklungsplan fällt beispielsweise die Kooperation mit Erbendorf zum Mittelzentrum. Auch hier sahen die Sprecher der Fraktionen nur Vorteile.

Da im Stadtgebiet keine Gebiete für Windenergie vorgesehen sind, war die 22. Änderung des Regionalplans Region Oberpfalz-Nord schnell vom Tisch. Das Gremium gab dazu sein Einverständnis.
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