Viele Bauanträge
Firmen brauchen Platz

Politik
Windischeschenbach
14.07.2016
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Der Gewerbepark in Neuhaus wächst. Die Mitglieder des Bauausschusses hatten am Dienstag die Pläne von einigen Firmen auf dem Tisch, die entweder neu bauen oder ihre bestehenden Gebäude erweitern wollen.

Die Räte freuten sich nicht nur über die Ansiedlung der Firma Microsyst, die komplett von Weiden nach Neuhaus umziehen wird, sondern auch über die Firma Ernstberger. Der alteingesessene Windischeschenbacher Handwerksbetrieb stößt in der Neuhauser Straße räumlich an seine Grenzen und möchte ebenfalls im Gewerbegebiet bauen. Geplant ist eine Lagerhalle mit Ausstellungsräumen. Mehr Platz braucht auch Josef Bauer für seinen Kfz-Reparaturservice im Bussardweg, Bauer plant deshalb eine Halle anzubauen.

Platzmangel ist bei Volante nicht der Hauptgrund, das Firmengebäude zu vergrößern. Die bisherige Montagehalle liegt zwar nur 250 Meter neben dem Haupthaus, doch für Erich Sperber ist dieser Umstand auf Dauer keine Lösung. Durch einen Neubau würde künftig der Transport zwischen den Gebäuden wegfallen. Außerdem bietet die neue Halle doppelt soviel Platz. Das neue Kinderhaus ist so gut wie fertig. Jetzt kann die Stadt an das Nebengebäude für Lager- und Spielräume denken. Der Anbau trennt den Garten der Krippengruppe von den Kindergartenkindern. Die Kirchenverwaltung Bernstein stiftet dafür das Lärchenholz.

Die meisten Bauanträge müssen nicht vom Bauausschuss behandelt werden, da sie den Plänen entsprechen. Weichen sie aber vom Bebauungsplan ab oder überschreiten die Bebauungsgrenzen, beraten die Stadträte darüber. Dies war bei Martin Weidner der Fall, der an ein bestehendes Gebäude in Gleißenthal anbauen möchte. Auch der Antrag von Elmar und Gudrun Schrödl landete im Bauausschuss. Das Paar aus Luhe möchte sich verkleinern und künftig in Neuhaus leben.

Genehmigungen anpassen


Eine dreiseitige Erklärung zum Bundes-Immissionsgesetz hatte die Verwaltung dem Antrag von Container Kraus beigelegt. Bürgermeister Karlheinz Budnik gab Entwarnung: "Das sieht schlimmer aus, als es ist", sagte er. Die Firma Kraus möchte ihre Anlagen erweitern und modifizieren. Daher müssten auch die Genehmigungen angepasst werden. Dies betrifft die zeitweilige Lagerung von verschiedensten Abfällen sowie Eisen, Schrott und Autowrackteilen. Das Gremium machte dem Unternehmen zur Auflage, dass das Abwasser, dass mit Abfall in Berührung gekommen ist, nicht in die Kanalisation eingeleitet werden darf.
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