76 neue Schülerlotsen
Helfer mit der kleinen Kelle

Als Legitimation für ihre neue Aufgabe erhielten die 76 neue Schülerlotsen ihre Ausweise. Bild: mic

76 Mädchen und Buben strahlen um die Wette, als Landrat Andreas Meier ihnen den nagelneuen Schülerlotsen-Ausweis überreicht. "Ihr steht heute im Mittelpunkt", sagt er am Freitag in der Aula der Mittelschule Windischeschenbach.

, Bernhard Dobmayer von der Polizeiinspektion Vohenstrauß und der Neustädter Kollege Helmut Franz hatten die Jugendlichen auf die verantwortungsvolle Aufgabe des Lotsendienstes vorbereitet. Nach vier Doppelstunden und einer praktischen Übung waren die Schüler soweit, dass sie die Prüfung erfolgreich ablegen konnten.

Die Kreisverkehrswacht und die Schulen unterstützten die Ausbildung. "Wir hatten seit Jahren keinen schweren Schulwegunfall mehr", freute sich Helmut Mathes, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Neustadt. Schülerlotsen würden eine verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. "Das ist eine wichtige Sache", bekräftigte er.

Im Duo an der Straße


Zum ersten Mal habe es den Lotsendienst 1975 gegeben. Die neuen Lotsen kommen von den Mittelschulen Pirk, Vohenstrauß, Pleystein, Weiherhammer, Neustadt, Altenstadt, Windischeschenbach und von der St.-Felix-Schule Neustadt. In der sechsten Klasse werden die Schülerlotsen ausgebildet. Ihren Dienst treten sie erst in der siebten Klasse an. "Meist zusammen mit einem erfahrenen Schüler", erklärte Franz.

Bevor Rektorin Gabriele Wachter-Kauschinger ans Pult trat, eröffnete die Flötengruppe der Mittelschule Windischeschenbach die Feierstunde mit der Eurovisionsmelodie. Die Schulleiterin betonte, wie wichtig es sei, dass sich Jugendliche zu Schülerlotsen ausbilden ließen. Sie dankte aber auch den Elternlotsen, die den Nachwuchs unterstützten.

Der Landrat bezeichnete den Lotsendienst als Erfolgsmodell. Windischeschenbach sei die zweite Schule gewesen, die sich 1975 am Schülerlotsenprojekt beteiligt hätte. "Nehmt euren Dienst ernst", gab der den Schülern mit auf den Weg.

Viel Applaus bekamen die Orff-Gruppe, die Tanz-AG und die Schulspiel-Gemeinschaft zwischen den einzelnen Redebeiträgen. Besonders begeistert klatschte das Publikum nach dem Einakter "Max spielt keine Rolle", einem Kurzkrimi mit Happy End.

Radar muss wachsen


Schulrätin Elisabeth Junkawitsch gratulierte den Mädchen und Buben zur bestandenen Prüfung. "Die Verkehrswelt wird immer komplexer", sagte sie. Vor allem jüngere Kinder müssten erst Antennen entwickeln, um sich zurechtzufinden. "Eure Aufgabe geht jetzt erst los", sagte sie.
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