Abschlussfeier an der Mittelschule in Windischeschenbach
Trainingslager ist beendet

"Ihr könnt stolz sein auf eure Leistungen", versicherte Rektorin Gabriele Wachter-Kauschinger (rechts) allen Abschlussschülern. Ehrungen gab es für die Klassenbesten der 9. und 10. Jahrgangsstufe. Bild: ab
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Windischeschenbach
23.07.2016
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"Nie entmutigt sein. Das ist das Geheimnis meines Erfolges", sagte einmal der amerikanische Schriftsteller Ernest Hemingway. Diesen Mut wünscht Rektorin Gabriele Wachter-Kauschinger auch den Schülern der 10. Klassen.

In einer beeindruckenden Abschiedsfeier, und ausgestattet mit zahlreichen guten Wünschen, wurden sie am Donnerstag aus ihrer Schulzeit entlassen. "Ihr habt es geschafft und könnt stolz auf eure Leistungen sein, denn auch wir sind stolz auf euch", betonte die Rektorin.

Voll besetzt war die Aula der Mittelschule, als die beiden Geistlichen, Pfarrer Hubert Bartel und Pfarrer Christoph Zeh, die Entlassfeier mit einer ökumenischen Andacht einleiteten. "Jetzt gilt es, Danke zu sagen, nach vorne zu blicken und den nächsten Schritt zu wagen. Jesus Christus ist die Tür zum Leben. Öffnen wir sie, dann kommen wir dort hin, wo Christus uns ein Leben schenken will".

Neue Türen öffnen


"Türen öffnen" - so lautete das Motto der Entlassfeier. "Viele Türen öffnen sich heute automatisch. Doch die wichtigsten müsst ihr selbst öffnen", betonte Gabriele Wachter-Kauschinger. "Ihr habt euer Können, eure Talente und eure Kraft in die Arbeiten gesteckt, die in den letzten Jahren zu bewältigen waren."

Jetzt gelte es, den ersten Schritt auf dem neuen Lebensweg zu gehen und dabei auch daran zu denken: Das Lernen hört nie auf, es ist ein lebenslanger Prozess. "Schließlich wollt ihr auch weiterhin Erfolge verbuchen und neue Türen öffnen".

Bei der Feier wurden auch die Klassenbesten geehrt. In der 9. Klasse (mit Quali): Levai Leticiam, Sola Houe Perre, Stefanie Faget und Ronja Würth. In der 10. Klasse (Mittlerer Schulabschluss): Franziska Gralla, Costum Cecin und Maximilian Janner.

Ein kleines Dankeschön gab es für die Schülerlotsen Sebastian Denz, Slivka Marek, Corkun Sezin, Franziska Gralla und Undar Somge sowie die Tutoren Simon Adam, Thomas Schneider, Diana Albrecht, Sezin Coskun, Veronika Popp und Simge Ündar.

Zum gelungenen Abschluss gratulierte auch Bürgermeister Karlheinz Budnik. "Euer Zeugnis beweist, dass ihr etwas könnt und dass man euch künftig Leistungen zutrauen kann. Ihr habt euch damit ein gutes Standbein geschaffen für den neuen Lebensabschnitt, der nun für euch beginnt." Das spreche für die Schüler, aber auch für ihre Lehrkräfte, die euch gefördert und gefordert hätten, die Schüler unterstützt und motiviert haben.

So hätten die Pädagogen dazu beigetragen, dass die Jungen und Mädchen ihre Schulzeit mitsamt allen schwierigen Momenten gemeistert hätten, betonte das Stadtoberhaupt. Angesichts der sich immer schneller wandelnden Lebensbereiche forderte Budnik dazu auf, die Herausforderung anzunehmen und immer wieder zu zeigen, über welche Stärken man verfüge.

Elternbeiratsvorsitzende Anne Droste wünschte den Schulabgängern Unabhängigkeit von den Eltern, was gleichzeitig auch Eigenverantwortung bedeute. "Eigenverantwortung muss man auch übernehmen wollen." Die Rednerin gab den Abschlussschülern folgende Weisheit mit auf den Weg: "Wer etwas vermeiden will, sucht Gründe. Wer etwas erreichen will, sucht Wege."

"Ihr seid am Ball"


Analog zum Fußball gab Anne Droste den Jugendlichen folgende guten Ratschläge mit auf den Weg: "Jetzt ist euer Trainingslager, die Schule, beendet. Ihr dürft aufs Feld. Ihr seid am Ball. Stürmt vor aber nicht zu unbedacht. Guckt auch mal nach links und rechts, damit ihr nicht im Abseits steht und ihr eure Mitspieler nicht aus dem Blickwinkel verliert." Sie riet den Schülern aber auch eindringlich: "Spielt fair, sonst gibt es die gelbe Karte." Falls sie nicht gleich ein Tor schießen sollten, dürften sie nicht verzagen. "Der nächste Angriff kommt bestimmt und damit eure nächste Chance."
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