Bunter Abend der Pfadfinder
Fitness und Filme

Einige Pfadfinder stellten lebenden antiken Springbrunnen dar. Auch das Publikum spritzten sie ein bisschen nass. Bilder: wrt (3)

Ein Jahr lang feierten die Pfadfinder ihr 50-jähriges Bestehen. Beim bunten Abend lassen sie es noch einmal krachen. Das Pfarrheim ist bis zum letzten Platz besetzt.

An den gemeinsamen Gottesdienst schloss sich ein bunter Abend im bis auf den allerletzten Platz besetzten Pfarrheim an, bei dem noch einmal alle Register gezogen wurden. Für musikalische Unterhaltung sorgte die professionelle Pfadi-Showband. Sänger und Musiker, die das Publikum bereits beim Gottesdienst gesehen hatte, die das Outfit gewechselt hatten und von der Pfadfinderkluft ins Glitzer-Kostüm umgestiegen waren.

Die Stammesvorsitzenden Amelie Hecht und Florian Sperber blickten mit einem Brief des ehemaligen Stadtpfarrers Konrad Nesner zurück. Ein halbes Jahrhundert - aber trotzdem jung geblieben - war das Fazit. Dann ging es los mit der Spielshow "Schlag den Wölfling". Für die Wettbewerbe wurden mehr oder weniger Freiwillige gesucht, die sich mit den Kindern natürlich nicht in körperlichen Schlägen, sondern in verschiedenen Disziplinen messen mussten. Ob Spagat, Radschlagen, Balancieren auf einem Sitzball oder Mohrenkopf-Wettessen - die Zuschauer hatten ihren Spaß und Bürgermeister Karlheinz Budnik überzeugte mit Anmut und Fitness beim Seilspringen.

Papier und Schwarzlicht


Zum Lied "Mana-Mana" hatten die Sockenwürmer ihren großen Auftritt durch die Löcher der Kulisse. Mit "So a Theater" beteiligten sich die OSW am Programm. Joe Hartmann ließ Birken im Wind wiegen, ein Reh grasen, einen Wilderer und einen Förster auftreten. Bei der Vorführung "Drums alive" wurden mit Hilfe von Schwarzlicht lediglich mit Papierschnipseln spektakuläre optische Figuren am Schlagzeug erzeugt, die an die Aufführungen der bekannten "Blue Men Group" erinnerten.

Vorgestellt wurden Kurzfilme, die beim Projekt "mobil im museum" von Jugendlichen gedreht worden waren. Gezeigt wurde unter anderem "Nachts im Waldnaabtalmuseum", in dem eine Puppe zum Leben erwacht. Christoph Beer vom Förderverein Gemeinschaft St. Georg zeigte Bilder aus den vergangenen Jahrzehnten. Eine Gruppe Jupfis produzierte mit sogenannten Pois (Schnüre mit Gewichten und Tüchern) eindrucksvolle Lichteffekte. Sieben Helden in Strumpfhosen (die Gruppenleiterinnen) zeigten bei der viel beklatschten Choreographie im schwarz-weißen Outfit, dass Auge und Gehirn nicht immer zuverlässig zusammenarbeiten. Am Ende des Abends gab es Dankesworte: Die Stammesvorsitzenden dankten ihrer Pfadfinderschaft, der GSG und der OSW. Amelie Hecht und Florian Sperber erhielten gravierte Gläser, und eine Abordnung der Neuhauser Pfadfinder überreichte ein Geschenk zur Erinnerung an ein gemeinsames Zeltlager. Wenn es gilt, etwas zu organisieren, können die Pfadfinder auf viele Talente in den eigenen Reihen zurück. Jedes Mitglied hat Aufgaben, die es professionell beherrsche. Für die Musik haben sie eine eigene Pfadfinderband, die mitreißende Gottesdienste gestaltet und als unterhaltsame Showband auftritt.
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