Dachstuhlbrand in Windischeschenbach reißt siebenköpfige Familie und zwei Gäste aus dem Schlaf
Feuer im Bett unterm Dach

Mit zwei Drehleitern war die Feuerwehr in die Freiherr-vom-Stein-Straße 8 ausgerückt, um den Dachstuhlbrand zu löschen. Bild: bk-Media

Starker Rauch und ein brennendes Bett rissen einen 18-Jährigen gegen 3 Uhr aus dem Schlaf. Glücklicherweise gab es bei dem Brand in der Freiherr-vom-Stein-Straße 8 keine schlimmen Verletzungen.

Der junge Mann scheiterte mit dem Versuch, das Feuer mit Wasser zu löschen. Er rannte ins Erdgeschoss und weckte die Eltern. Die Mutter holte die weiteren vier Geschwister im Alter von 6 bis 15 Jahren und zwei 17-jährige Gäste aus den Träumen und verließ mit diesen das Haus. Um 3.03 Uhr hatte die Familie außerdem die Feuerwehr verständigt. Die Polizei geht davon aus, dass ein eingeschaltetes Elektrogerät, möglicherweise durch eine Defekt den Brand ausgelöst hat. Angeblich war es dem 18-jährigen in der Nacht zu kalt in seinem Zimmer im Dachgeschoss geworden, so dass er auf die fatale Idee kam, sich mit einem Fön zu wärmen.

50 000 Euro Schaden

Die Feuerwehren waren mit den beiden Drehleitern aus Windischeschenbach und Erbendorf sowie insgesamt zehn weiteren Fahrzeugen und 50 Einsatzkräften auch aus Neuhaus, Dietersdorf und Naabdemenreuth waren mit insgesamt fünfzig Einsatzkräften vor Ort. Unter der Leitung von Kreisbrandrat Richard Meier hatten sie das Feuer schnell unter Kontrolle. Die Brandleider fanden einstweilen im Rotkreuzhaus eine Bleibe. Außer dem 18-jährigen Sohn, der beim Löschversuch leichte Brandwunden an der linken Hand erlitt, wurde niemand verletzt. Die Polizei bezifferte den Schaden auf etwa 50 000 Euro. Die genaue Brandursache muss noch ermittelt werden.
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