Erlebnisreiches Hüttenwochenende der Pfadfinder Windischeschenbach
Am Wegesrand lauern Gestalten

Das Hüttenwochenende in Ödpielmannsberg war für alle ein Erlebnis. Bild: wrm

30 Mädchen und Buben starteten im Jubiläumsjahr der Pfadfinder Windischeschenbach ins Hüttenwochenende nach Ödpielmannsberg. Sie nutzten die Zeit für Spiele und Proben für den bunten Abend.

Unter dem Motto "Do it yourself" konnten die Pfadfinder am Samstagvormittag in Workshops basteln: Zur Wahl standen Pfadfinderknoten binden, Kerzen gießen und Fackeln machen, Traumfänger knüpfen, Popcakes backen oder FlipFlops selbst anfertigen. Am Nachmittag begannen die Proben für den bunten Abend am Samstag, 19. November.

Ein Höhepunkt war die Nachtwanderung, bei der auf die Kinder verschiedene Gestalten am Wegesrand warteten. Ein alter Mann wollte seinen Sohn an die Königstochter vergeben. Ein Zauberer wollte ihm dabei helfen, legte ihn aber herein, und der Sohn schien verloren zu sein. Die Aufgabe der Pfadfinder war es nun, die Seele des Sohnes zu befreien. Bizarre Gestalten begegneten den Gruppen: Ein Händler, der nicht nur Nützliches verscherbelte, eine Schwester, von der sie "Heiliges Wasser" zum Besiegen des Bösen bekamen, ein Magier gab ihnen den Zauberspruch, die Hexe verkaufte das nötige Pulver zum Besiegen des Bösen. Unterwegs begegneten sie einem Kampf zwischen Gut und Böse. Die Kampfeslaute schallten durch den Wald, so dass auch die Leiter, die im Gebüschen lauerten, den Kampf mithörten. Am Ende wandten die Gruppen das Befeiungsritual an, und das Böse wurde besiegt.

Am Sonntag feierten die Pfadfinder mit Pfarrer Hubert Bartel einen Abschlussgottesdienst. Stammesvorsitzende Amelie Hecht und Florian Sperber waren stolz auf ihre Leitertruppe, die wieder ein tolles Wochenende auf die Beine gestellt hatten.
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