Friedhof Windischeschenbach bald wieder barrierefrei zugänglich
Teststrecke für Rollis

Neuhaus. Die Pfarrversammlung der Pfarreiengemeinschaft St. Emmeram Windischeschenbach und Heilig-Geist Neuhaus fand erstmals in Neuhaus statt. Neben Pfarrer Hubert Bartel und Gemeindereferenten Helmut Nürnberger standen die Pfarrgemeinderatssprecher Winfried Hecht und Gitte Kreinhöfner sowie die Kirchenpfleger Bertwin Fleck, Wolfgang Höning Rede und Antwort. Bartel erinnerte an Aktionen im Jahr der Barmherzigkeit. Er wünschte viel Geduld, Kraft und Gottes Segen bei den alltäglichen Werken der Barmherzigkeit.

Gemeinsame Christmette


Die Pfarrgemeinderatssprecher gaben einen Überblick über die kirchlichen Aktivitäten. Höhepunkte für beide Pfarreien waren der gemeinsame Gottesdienst an Christi Himmelfahrt auf dem Werksgelände der Firma Erich Sperber an der Neuhauser Brücke, das erste gemeinsame Zeltlager der Pfadfinder in Kornthan und die erste gemeinsam gefeierte Christmette in Neuhaus. Nach dem Weggang von Ruhestandsgeistlichen Josef Grillmeier sind die Mitglieder der Pfarreiengemeinschaft aufgefordert, noch stärker zusammenzurücken. Eine neue Gottesdienstordnung fordert von allen Beteiligten Flexibilität und Verständnis.

Bartel teilte mit, dass die Pfarreiengemeinschaft im vergangenen Jahr um ein Prozent schrumpfte. In den letzten 10 Jahren sank die Zahl der Gläubigen um 900. Wegen des akuten Priestermangels ist zu erwarten, dass noch mehr Pfarreien zusammengelegt werden.

Die Arbeit der Kirchenverwaltung und die finanzielle Seite zeigten die Kirchenpfleger auf. Im Neuhauser Pfarrhof gab es einen Rückstau aus dem Abwasserkanal, der teuer beseitigt werden musste. Es wird versucht, den Pfarrhof wieder an einen Ruhestandsgeistlichen zu vermieten. Auch auf dem Kirchturm gibt es Probleme mit eindringendem Wasser. In der Heilig-Geist-Kirche wird ein Schirmständer im Eingangsbereich montiert.

Antrag an Diözese


Von Windischeschenbacher Seite informierte Fleck, dass der größte Ausgabenposten derzeit die Renovierung der Püllersreuther Kirche ist. Eine Kostenaufstellung über knapp 300 000 Euro wurde an die Diözese weitergeleitet.

Noch in diesem Jahr werden Rollator- und Rollstuhlfahrer wieder sicher durch den Friedhof fahren können. Die Wege werden mit verdichtendem Material aufgefüllt und befestigt. Eine Teststrecke hat sich gut bewährt. Nach der Errichtung des Sternengrabes beschäftigt sich der Kirchenrat nun mit einem Urnenfeld. Der Bernsteiner Kirchenpfleger Hans Stangl gab einen humoristischen, aber trotzdem detaillierten Bericht über die finanzielle Lage der Kirchenstiftung. Insgesamt konnte das Kirchenjahr mit einem satten Plus abgeschlossen werden. Für 2016 sind größere Ausgaben für die Erneuerung der Auffahrt zur Kirche, des Kircheneingangs und der Sitzpolster in den Kirchenbänken vorgesehen.

Marco Görl aus Neuhaus erstellte eine Homepage für die Pfarreiengemeinschaft. Er präsentierte eine Seite mit Informationen rund um das kirchliche Leben in der Pfarreiengemeinschaft und Links. Im Spätsommer soll die Seite dann "online" gehen.
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