Harmonische Versammlung der Genossenschaft Naabdemenreuth trotz Diskussion um Verwendung des ...
Jagdpacht fließt in Wegebau

Entspannt ist die Situation bei der Jagdgenossenschaft Naabdemenreuth, wie es sich in der Versammlung im Gasthaus "Zum schwarzen Raben" zeigte. "Bei uns läuft es harmonisch und unser Bemühen ist es, dass es so bleibt", sagten .Jagdvorsteher Thomas Übelacker und Jagdpächter Robert Bruischütz übereinstimmend.

Seit 1990 hat Bruischütz das Reviers mit einer Fläche von 680 Hektar und 53 Jagdgenossen gepachtet. Für 2015 erfüllte er den Abschussplan ohne Probleme. Erlegt wurden 25 Sauen, 2 Füchse, 4 Dachse und 4 Krähen. 2 Sauen starben im Verkehr. Das Verbissgutachten wurde angepasst und um sechs Prozent erhöht. Die Schadenssumme zulasten der Jagdgenossen beläuft sich auf 2151 Euro. Die von Jagdgenossen Robert Zimmerer erstellte Liste wurde an die Stadt Windischeschenbach und an das Landratsamt weitergeleitet.

Übelacker betonte, dass die Jagdgenossenschaft Versammlungen des Bauernverbandes und des Amtes für Landwirtschaft besucht habe. Dort seien auch die Verbissgutachten diskutiert worden. Unterschiedlich gesehen wurde in den Versammlungen auch die Nutzung von Nachtzielgeräten. Vor allem der Verzicht auf die Apparate sei unterschiedlich bewertet worden. Einige Jagdgenossen bedauerten die Forderung, auf diese Geräte zu verzichten.

Uneinig waren sich die Versammlungsteilnehmer bei der Verwendung des Jagdpachterlöses. Sie diskutierten den Kauf eines Mulchgerätes ebenso wie die Verwendung für den Wegebau.

Für letztere sei allerdings eine genauere Definition erforderlich, welche Wege gemeint seien. Wenn es sich um öffentliche Verbindungen handle, gewähre die Stadt beim Bau 30 Prozent Zuschuss, sagte der Jagdvorsteher. Nach längerer Diskussion stimmte die Mehrheit schließlich für den Wegebau. Ehrenkommandant Albert Lang wies darauf hin, nach Rücksprache mit der Stadt, Straßenmaterial wieder zu verwenden.

Dank für die geleistete Arbeit übermittelte Bürgermeister Karl-Heinz Budnik. Jagdvorsteher Übelacker habe alles im Griff. "Sollte es zum Wegebau kommen, bitte vorher im Rathaus vorsprechen", lautete Budniks vielversprechender Rat.
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