Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bernstein
Doppelt so viele Einsätze

Hocherfreut darüber, dass Johannes Schedl (Mitte) einstimmig zum stellvertreten Kommandanten gewählt wurde, zeigten sich Bürgermeister Karlheinz Budnik und Kommandant Josef Vollath. Bild: ab
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Windischeschenbach
08.01.2016
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Die Feuerwehr Bernstein hat ein alles andere als langweiliges Jahr hinter sich. Im Mittelpunkt standen das 120-jährige Gründungsfest, Bau und Einweihung des neuen Gerätehauses sowie die Segnung des Löschfahrzeugs und der Spritze.

In der Jahreshauptversammlung würdigte Vorsitzender Peter Budnik vor allem die tatkräftige Unterstützung und Mitarbeit der aktiven Floriansjünger beim Bau des Gerätehauses. Dabei investierten alle über 9500 Arbeitsstunden. Vor allem Christoph Stangl tat sich dabei hervor. "Er brachte nicht nur sein Können und sein Wissen ein, er stellte auch Maschinen und Geräte zur Verfügung."

Auch Airbrush-Künstler Herbert Franz verdiente sich Meriten. Er habe dafür gesorgt, dass der Schutzpatron der Feuerwehr, der heilige Florian, schützend seine Hand über die Arbeit der Einsatzkräfte halte. "Dieses Kunstwerk ist einmalig, es soll den Sinn dieses Gebäudes zum Ausdruck bringen. Und das ist dem Künstler gelungen", betonten Vorsitzender Peter Budnik und Kommandant Josef Vollath.

Übereinstimmend stellten sie fest: "Es war ein schweres Stück Arbeit, die Planung für das 120-jährige Gründungsfest und für die Gerätehaus-Einweihung. Doch die Unterstützung der Bürger war gut." Beide Redner sahen das als Beweis dafür, dass auf dem Dorf zusammengehalten wird."

Kommandant Josef Vollath informierte vor allem über die großen Anforderungen beim abwehrenden Brandschutz, über Ausbildung, Übungen und Einsätze. Bedauernd stellte der Kommandant fest, dass der Wehr derzeit nur sieben Atemschutzgeräteträger zur Verfügung stehen. An Lehrgängen gab es einen Motorsägenkurs und einen Erste-Hilfe-Kurs. Im Rathaus konnten die digitalen Handsprechfunkgeräte in Empfang genommen werden. Ein entsprechender Lehrgang "Digitalfunk für Endanwender" fand in Neustadt statt.

Jugend gefordert


Mit Erfolg legten einige Jugendliche das Leistungsabzeichen ab. Eindringlich appellierte der Kommandant an den Nachwuchs, wieder mehr Interesse für das Ehrenamt zu zeigen. "Denn die jungen Leute von heute sind die Verantwortlichen von morgen. Um die Aufgaben der Feuerwehr verlässlich bewältigen zu können müssen alle, Jung und Alt, die Feuerwehr am Leben erhalten", unterstrich Kommandant Vollath.

Kreisbrandrat Richard Meier bescheinigte der Wehr, Einmaliges geleistet zu haben und Verantwortung übernommen zu haben. Das bestätigte Feuerschutzreferent Thomas Wilhelm namens der Stadt. "Man kann nur den Hut ziehen", bekräftigte der federführende Kommandant der fünf Stadtwehren, André Stessmann.

Doppelt so viele EinsätzeIm vergangenen Jahr musste die Wehr zu 14 Einsätzen ausrücken. Das sind doppelt so viele Einsätze wie im Jahr zuvor. 97 Aktive waren dabei 168 Stunden im Einsatz. Erfreut zeigten sich Vorsitzender Peter Budnik und Kommandant Josef Vollath, dass Johannes Schedl einstimmig zum stellvertretenden Kommandanten gewählt wurde. Auch über Neumitglied Annette Hilmer freuten sie sich sehr. (ab)
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