Jahreshauptversammlung der Kolpingfamilie
Herzblut für Mitmenschen

Die Mitglieder der Kolpingsfamilie brachten Waltraud Scherer (Dritte von rechts) ihr Vertrauen entgegen und wählten sie einstimmig zur Vorsitzenden. Bild: ab

Manche Vereine lösen sich auf, weil niemand Verantwortung übernehmen will. Dieses Problem hat die Kolpingsfamilie nicht. Für die Neuwahlen in der Jahreshauptversammlung hat es genug Kandidaten gegeben.

Die Mitglieder wählten Waltraud Scherer zur Vorsitzenden und Waltraud Sperber zur Stellvertreterin. Dritter Vorsitzender ist Stephan Minnich. Kassier Norbert Kranz und Schriftführerin Monika Haberkorn.

Als Revisoren fungieren Xaver Baumann und Ludwig Bauernfeind. Zu Beisitzern wurden Fritz Daubner, Josef Söllner, Franz Michl, Paul Schulze, Josef Stock, Karl Schieder, Ludwig Würth und Rosi Witt ernannt.

Anderes Szenario


Bürgermeister Karlheinz Budnik bescheinigte den Verantwortlichen eine große Leistung, die zeige, dass die Kolpingfamilie ein wichtiger Verein im Ort sei. "Ihr investiert euer Herzblut zum Wohle der Mitglieder." Als sehr gut bezeichnete Pfarrer Hubert Bartel die reibungslos verlaufene Neuwahl.

"Das hat man auch schon anders erlebt, wenn zum Beispiel niemand Verantwortung übernehmen will. Die Folge ist dann die Auflösung." Der Pfarrer zeigte sich erleichtert, dass es weitergehe und dass Vertrauen vorhanden sei. Der Vorstand verdiene deshalb Respekt und Anerkennung.

"Ich bin stolz auf euch, ist das doch ein Beweis für das Interesse an der Kolpingsfamilie", betonte Scherer. Die Vorsitzende blickte außerdem auf das vergangene Vereinsjahr zurück. Dabei dankte sie Karl Schieder, der an der Rupprecht-Kapelle eine neue Bank aufgestellt hat.

Sie erinnerte an den Besuch der Klosterkirche in Speinshart, an die Tagesfahrt nach Eichstätt mit Residenzbesichtigung und an den Kolpinggedenktag mit Ehrungen. Der Preisschafkopf stieß auf große Resonanz, ebenso wie der Bezirks-Zoigl und an regelmäßige Gesellschaftsabende.

Der Geistliche sprach auch die Flüchtlingssituation an. Ob das Zurückdrängen der Flüchtlinge der richtige Weg sei, bezweifele Bartel. "Leben ist Veränderung und verlangt das Einlassen in die Zukunft und auf das Vertrauen zu Gott."
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