Kindergarten St. Elisabeth schließt zum Monatsende endgültig die Pforten
Zum Abschied ein fröhliches Fest

Zum Abschied feierte der Kindergarten St. Elisabeth ein fröhliches Fest. Besonders Spaß hatten die Mädchen und Buben am Bonbonregen des Zauberers vom Hexenberg. Bild: wrt

Trotz Sonnenschein und blauem Himmel lag ein Hauch Wehmut in der Luft, war es doch das letzte Sommerfest des Kindergartens St. Elisabeth. Zum Ende des Monats schließt die Einrichtung endgültig ihre Pforten.

Doch zuvor war noch mal volles Programm angesagt. "Mit allen Sinnen unser Umwelt entdecken", stand auf der Kulisse und den bunten T-Shirts. Die Kleinen sangen und spielten im neuen Veranstaltungsraum, die Zuschauer hatten es sich auf den Steinstufen davor bequem gemacht. Mit einer kleinen Geschichte zeigten die Kleinen, was der Nase geboten wird, wenn man Blumen für einen Geburtstag besorgt: die Autoabgase und der Bulldog stinken, Blümchen und Geburtstagskuchen duften.

Beim Theaterstück ging es ums Fühlen: Kalle, der Masseur des Königs, möchte auch einmal massiert werden und so wird getippelt, gestreichelt und geklopft, sanft und kräftig. Im Lied vom "Kille-Kitzel-Monster" sangen die Kinder vom Kribbeln am Bein, am Arm oder am Wuschelkopf, aber auch das Rasselmonster machte sich bemerkbar. Der Rhythmus mit Händen und Füßen begleitete das Gedicht vom Gummizwerg auf dem Gummiberg. "Saft zum Trinken, Eis zum lecken, das kann eine Zunge schmecken", hörten die Gäste.

Was gut schmeckt, zeigten auch die Speisenfolgen für Frühstück, mittags und abends: Quark, Toast und Milch, Fisch Salat und Kartoffeln, oder Brot, Kakao und Obst "Ich seh dich und du siehst mich", hieß es beim Blick in den Spiegel. Zu diesem Spiel mussten die Eltern mit auf die Bühne. Später durften die kleinen Akteure selbst im Publikum sitzen, als der Zauberer vom Hexenberg seine Kunststücke zeigte. Der malte mit der Klobürste und überraschte sein Publikum immer wieder, wenn trotz seiner offensichtlichen Ungeschicklichkeit doch etwas Verblüffendes geschah. Er hatte sein Stinktier und eine Ente mitgebracht und hantierte mit Luftballons, die im Nu zu Hunden, Helmen und Flugzeugen wurden. Die Kinder mussten regelmäßig helfen, die Zauberei mit einem kräftigen "Hex, hex" gelingen zu lassen.

Zur Gaudi der Kinder spritzte von Zeit zu Zeit ein Wasserstrahl unerwartet aus einer der Requisiten. Zum Abschluss schließlich ließ der Zauberer vom Hexenberg Bonbons regnen. Um die Versorgung der Gäste kümmerte sich der Elternbeirat.
Weitere Beiträge zu den Themen: Sommerfest (98)Kindergarten St. Elisabeth (18)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.