Kirchengemeinde feiert Erntedank und lernt neuen Pfarrer kennen
Kletterer mit Herz für die Jugend

Erst der Gottesdienst, dann das Kennenlernen: Zum Tischabendmahl zogen die Gläubigen gemeinsam mit Christoph Zeh (links) von der Kirche ins Gemeindehaus. Dort gab es auch die Gelegenheit, mehr über den neuen Pfarrer zu erfahren. Bild: wrt

Gut, der Erntedank-Gottesdienst ist für sich schon etwas Besonderes. Noch interessanter macht ihn diesmal aber Christoph Zeh. Denn die Gemeinde bekommt Gelegenheit, den neuen Pfarrer besser kennenzulernen. Einen Geistlichen, der sich reinhängt - für die Gläubigen und an der Felswand.

(wrt) Obst und Gemüse, Nüsse, Kräuter oder Sonnenblumen: Ein prächtig gestalteter Altar zierte beim Erntedank-Gottesdienst die Christuskirche. Dazu übernahmen die "Quersinger" die musikalische Gestaltung. Für den zweiten Teil zogen Pfarrer Christoph Zeh und die evangelische Kirchengemeinde ins Gemeindehaus, um dort Tischabendmahl zu feiern. Während die Gläubigen Brot und Wein teilten, sang der Chor "EinKlang".

Zweifacher Vater


Besonders interessant war freilich auch das gemütliche Beisammensein, bot es doch Gelegenheit, den neuen Pfarrer näher kennenzulernen. Zeh ist seit Juni zuständig für die Kirchengemeinden Windischeschenbach und Erbendorf. In Nürnberg geboren, verbrachte er seine Grundschulzeit in Creußen und lebte als Jugendlicher wieder in der Frankenmetropole. Nach dem Studium der Theologie in Neuendettelsau und Erlangen war Zeh zweieinhalb Jahre Vikar in Nittendorf bei Regensburg. Der 31-Jährige ist verheiratet, hat eine Zwillingsschwester und zwei Söhne: Jakob (3) und Samuel (1).

Zusammen mit den Kindern und Ehefrau Kristin lebt er in Erbendorf. Mit der Oberpfalz ist Christoph Zeh insofern verbunden, als seine Ehefrau in Sulzbach-Rosenberg und seine Söhne in Regensburg geboren sind. Auch sein Vater ist evangelischer Pfarrer, derzeit in Oberasbach bei Fürth.

Liebe zum Gottesdienst


Eines der Hobbys des Geistlichen ist das Klettern. Auch an der Felsenwand unter der Neuhauser Burg hat er sich schon erfolgreich versucht. Außerdem spielt er akustische Gitarre, gerne auch innerhalb der Gemeinde. Einen Schwerpunkt will er auf den Kontakt mit Menschen legen.

Zeh kündigte zudem an, sich in der Jugendarbeit einzusetzen und sich mit viel Liebe und Freude um schöne Gottesdienste bemühen, die ihm, wie er sagt, sehr wichtig sind. Der Erntedank-Gottesdienst fiel schon einmal in diese Kategorie.
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