Konzert der Neuhauser Boum
Der Frühling kann kommen

Egal ob Rock, Pop oder Schlager - die "Neuhauser Boum" haben viele Stücke im Repertoire, mit denen sie ihre Zuhörer mitreißen. Bild: wrt

Mittlerweile gehört das Konzert der "Neuhauser Boum" zum Frühling wie Schneeglöckchen oder die ersten sonnigen Tage. Mit einem Großaufgebot an Musikern unterhielt die Kapelle die Gäste bestens in der Mehrzweckhalle.

"Man muss Musik nicht verstehen, man muss sie nur genießen", sagte Vorsitzende Stephanie Trisl. Unter Leitung von Dirigent Robert Schricker zeigten die jungen und die etwas älteren "Boum" und "Moidla", was sie drauf haben. Das konnte sich sehen und hören lassen.

Nach "St. Martin-Fanfare" von Martin Scherbacher erklang die "Laubener Schnellpolka" von Kurt Gäble. Durch das Programm führte Andreas Schricker. "Salutas Amigos" von Hans Kolditz brachte südamerikanisches Flair in die Halle, und Rumba-Rhythmen versetzten in Stimmung.

Zu "Reflections of Pop" und "Impressions of Pop" von Manfred Schneider ging der Moderator auf Entstehung und Bedeutung der Pop-Musik ein. Sie entwickelte sich aus Rock'n'Roll und Beat. Bei der bekannten Polka "Von Freund zu Freund" übernahmen Siegfried Gleißner und Matthias Bogner einen Solopart mit Tenor- und Flügelhorn.

Eine Premiere erlebten die Zuhörer beim "Alphornzauber" mit dem Solisten und Berufsmusiker Lothar Dietl, der vor der Pensionierung am Stadttheater Regensburg tätig war. Die Klänge des Alphorns sind kilometerweit zu hören. Mit spezieller Technik kann man dem Instrument Naturtöne entlocken. Mit Peter Tschaikowskys Ouvertüre zu "Feodora" ging es weiter. Den "Mussinan-Marsch" von Carl Karl präsentierten die Musiker schwungvoll. Heute noch spielt er bei der Bundeswehr eine Rolle. Musik verbindet Generationen, wie "Polka für Zwei" von Karel Belhoubek zeigte. Vater und Sohn - Matthias und Christoph Bogner - spielten harmonisch auf Flügel- und Tenorhorn.

"Galapagos" von Josef Bönisch entführte die Zuhörer in ein Naturparadies. Franziska Meiler, Katharina Trisl und Josef Rettinger intonierten auf der Klarinette die "Drillingskinder",von Johann Gebhardt.

Die Rockballade wie "I do it for you" aus dem Film "Robin Hood" trugen Anita Bergler und Lucia Windschiegl vor. Mit "Wie ein Stern" von Schlagersänger Frank Schöbel und komponiert von Hans-Georg Schmiedeke verabschiedete sich das Ensemble.
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