Laispielschar plant die neue Saison
Oberpfölzisch statt Berliner Schnauze

Berliner Luft weht den Oberpfälzern um die Nase, wenn sich Ende Oktober im Pfarrheim der Vorhang hebt. Die Laienspielschar will dem Hauptmann-Stück "Der Biberpelz" Oberpfalz-Flair verpassen.

Wer die Truppe kennt, deren Spielwiese die Freilichtbühne am Fuß des Butterfaßturms ist, weiß, dass die Akteure nicht zu viel versprechen. Unvergesslich sind die Theateraufführungen "Der Geisterbräu", "Der zerbrochene Krug", "Der "Holledauer Schimmel, der "Brandner Kaspar" oder auch die "Feuerzangenbowle".

Noch in guter Erinnerung ist vor allem auch die Theateraufführung "Die Kreuzelschreiber" von Ludwig Anzengruber. Das Stück wurde 2003 zum letzten Mal gezeigt und soll 2017 wieder auf dem Spielplan stehen. Das gab Vorsitzender Bertwin Fleck in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Weißer Schwan" bekannt. Heuer gibt es ebenfalls Theater, aus terminlichen Gründen jedoch auf der Bühne im Pfarrheim. Der Vierakter heißt "Der Biberpelz", Untertitel "Eine Diebskomödie", und ist von Gerhart Hauptmann.

Das Stück dreht sich vor allem um das Leben der Berliner Ende der 1880er Jahre, die Figuren sprechen im Original zum Großteil Berliner Dialekt. Hannes Rupprecht ist derzeit dabei, die Geschichte "oberpfälzisch zu inszenieren".

Premiere ist am Samstag, 29. Oktober. Weitere Aufführungen sind am Samstag und Sonntag, 5. und 6. November, geplant. Fleck hatte die Versammlung mit einem kurzen Rückblick eröffnet und dankte allen Engagierten bei der Aufführung des "Geisterbräu" auf der Freilichtbühne. "Die Aufführung war ein großartiger Erfolg, alle waren begeistert", schwärmte Fleck.

An der Aktion "Bürger helfen Bürger" beteiligte sich die Laienspielschar mit 100 Euro. Für das Musical "Cats" am 6. Juni auf der Luisenburg sind Karten geordert. Nähere Informationen hat ebenfalls Fleck parat. Einen detaillierten und einwandfreien Kassenbericht legte Kassier Berthold Raab vor.
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