Lothar Bierler zeigt wie es geht
Handgemachte Zauberharfen

Viele Menschen wünschen sich, ein Instrument spielen zu können. Bei vielen bleibt es beim Vorsatz, weil es zu zeitaufwendig ist oder weil musikalische Vorkenntnisse fehlen. Eine Möglichkeit, sich diesen Traum zu erfüllen, bieten Instrumente wie die Zauberharfe. Der Trachtenverein "D'Waldnaabtaler" bot nun einen Kurs an, bei dem sich die Teilnehmer das Instrument selber bauen konnten.

Anhand eines speziellen Spielplanes unter den Saiten kann jeder ohne Vor- oder Notenkenntnisse loslegen. Geeignet ist die Zauberharfe für Kinder ab 4 Jahre. Auch Erwachsene jeden Alters, Rechts- und Linkshänder kommen gut zurecht. Fortgeschrittenere Spieler können auch zweistimmig - mit beiden Händen - spielen.

Das Instrument hat 21 Saiten und chromatische Stimmung, laienhaft ausgedrückt - alle Töne sind der Reihe nach angeordnet. Im Trachtenverein gibt es bereits eine eigene Harfengruppe, die nun Verstärkung bekommt. Häufig eingesetzt werden die Zauberharfen bei musikalischen Einsätzen in Seniorenheimen oder bei Gottesdiensten. Die Noten-Literatur ist breitgefächert und bietet Passendes für jeden Anlass. Eine besondere Verbindung zum Instrument besteht sicher auch, wenn man dieses selber gebaut hat.

Zu diesem Zweck hatten sich etliche Teilnehmer im Vereinsheim eingefunden, um unter Anleitung von Lothar Bierler, Musiker und Schreiner aus Pleystein, eine Harfe zu bauen. Mit einem entsprechenden Bausatz zu einem für ein Instrument relativ erschwinglichen Preis kostete das rund einen halben Tag Arbeit. Für dieses Projekt verwendete der Verein auch eine Spende der Raiffeisenbank.

Sechs Zauberharfen entstanden unter den Händen der Vereinsmitglieder. Sie werden wohl anlässlich der weihnachtlichen Vereinsfeier am 4. Dezember erstmals erklingen.
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