Markus Söder begrüßt Azubis im Landesamt
"Helden der Verwaltung"

Finanz- und Heimatminister Markus Söder (Dritter von rechts) begrüßt die ersten Auszubildenden im Fachbereich Geomatik an der neuen Dienststelle des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Bild: Götz
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Windischeschenbach
01.09.2016
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Die 2015 beschlossene Behördenverlagerung soll den ländlichen Raum stärken. Neun Auszubildende beginnen ihre Lehre bei der Dienststelle "Digitale Landkarten Bayern". Am ersten Arbeitstag heißt sie ihr höchster Chef persönlich willkommen.

Finanz- und Heimatminister Markus Söder redete nicht lange um den heißen Brei herum. "Ich bin jetzt Ihr Chef. Nutzen Sie diese spannende Chance, eine neue Dienststelle aufzubauen", sagte er den neuen Azubis nachdem er ihnen das Gelöbnis auf die Verfassung des Freistaates Bayern abgenommen hatte. Über 100 Bewerbungen seien für die Stellen im Fachbereich Geomatik an der neu eröffneten Dienststelle des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung (LDBV) in Windischeschenbach eingegangen.

Kompetenzzentrum


"Die 2015 beschlossene Behördenverlagerung ist ein starkes Signal für die Stadt und das Umland. Damit kommen qualifizierte Arbeitskräfte in die Region. Zudem finden Menschen in ihrer Heimat eine gute Arbeit." Für das künftige Zentrum für amtliche Kartographie ist zunächst ein Teilbereich des ehemaligen Fernmeldeamtes angemietet.

Bis zum Jahr 2020 soll die endgültige Unterbringung realisiert werden. "Wenn ich mich hier so in der unmittelbaren Nachbarschaft umsehe, bin ich mir sicher, dass wir eine geeignete Unterkunft finden", sagte Söder. Zusammen mit Waldsassen (Landkreis Tirschenreuth) und Hof bilde Windischeschenbach künftig ein regionales Kompetenzzentrum.

Während ihrer dreijährigen Geomatik-Ausbildung erwerben die Azubis, allesamt aus den Landkreisen Neustadt und Tirschenreuth, Kenntnisse in den Bereichen Kartographie, Vermessung, Fernerkundung und IT. "Die Oberpfalz im Allgemeinen, der Landkreis Neustadt und Windischeschenbach im Speziellen zählen zu großen Profiteuren der Behördenverlagerung", bilanzierte Söder angesichts von über 100 neuen Arbeitsplätzen im Landkreis und 60 in der Zoigl-Metropole.

"Warme Jacke"


Zu den Aufgaben der neuen Behörde gehören künftig die digitale Erstellung und Aktualisierung der topografischen Karten und von Sonderkarten des Landesamtes. Dazu kommen die Weiterentwicklung der 3-D- und die Web-Kartographie.

"Sie haben Jobs mit Zukunft. Sie gehören zu den Helden der Verwaltung. Die Jacke des Staates ist eng, aber warm", sagte der Minister zu den Auszubildenden. Er stellte ihnen mit die größten Sprünge, sprich Aufstiegsmöglichkeiten, in Aussicht.

Wer hier lernt, der hat einen Job für die Zukunft.Finanz- und Heimatminister Markus Söder


Landesamt-AzubisSamira Blaschke, Sophia Laubert, Theresa Schreglmann, Alexander Bauer, Andreas Buchfelder, Maximilian Greiner, Sebastian Helgath, Julian Hußlein und Sebastian Richt. (fle)
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