Ministranten-Abschied von Ramona Schricker
Pionier beim Altardienst

Ramona Schricker (vorne, mit Präsentkorb) blickt auf eine ereignisreiche Zeit als Oberministrantin zurück. Bild: wrt
Vermischtes
Windischeschenbach
06.04.2016
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"Time to say Goodbye" hieß es in St. Emmeram für Ramona Schricker , die seit 2000 Ministrantin und seit 2006 Oberministrantin für die Pfarrei Neuhaus war. Sie erinnerte sich an den damaligen Pfarrer Wolfgang Traßl . Er habe sie gefragt, was der Unterschied zwischen einem OB und einem OM sei und erklärt, der OB sei der Oberbürgermeister und der OM der Oberministrant - genau das sei sie ab jetzt.

Als erste Oberministrantin war sie in Neuhaus ein Pionier, der nicht auf die Erfahrungen und den Rat von Vorgängern zurückgreifen konnte. Ein Einschnitt war, als Pfarrer Markus Schmid und Diakon Thomas Kohlhepp ein neues System einbrachten. "In dieser Zeit war es wichtig zu lernen, mit Verantwortung umzugehen und seinen 'Dickschädel' mal einzusetzen", denkt Schricker zurück. Für die Minis gab es einen Urlaub, Freizeiten oder den neuen Job des "Miniplanschreibers". Dass es manchmal nicht einfach war, verhehlt die Teamleiterin nicht. Beispielsweise wenn die Klassenkameraden Bilder aus dem Urlaub schickten, während sie über dem Miniplan saß oder ihre Schützlinge für Aufgaben im Gottesdienst schulte.

Die Freude und der Stolz darüber, wenn alles reibungslos klappte, entschädigten. "Tränen, Schweiß und schlaflose Nächte" gab es, als die Gruppen Windischeschenbach und Neuhaus zusammengelegt wurden. Dies wurde Schricker negativ angekreidet. Sie freut sich, dass die Bemühungen erfolgreich waren und seit Mai 2015 die Minis aus beiden Orten eine große Gemeinschaft bilden. Events, die Schricker im Gedächtnis bleiben, sind der Papstbesuch 2006 in Regensburg und der Katholikentag 2014. Mit Blumen, Geschenken und einem Gedicht dankten ihr die Ministranten und Stadtpfarrer Hubert Bartel .
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