Mobil im Museum
Tradition per Tablet

Für den Trickfilm "Galgenkatherl" bastelten sich die Pfadfinder ihre Figuren selbst. Bild: hfz
Vermischtes
Windischeschenbach
21.06.2016
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Heimatliebe muss nicht altbacken sein. Dass sich moderne Technik und Tradition ganz hervorragend ergänzen, zeigen die Pfadfinder beim Projekt "Mobil im Museum".

Zwei Tage lang schlüpften zehn Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahre in die Rolle von Filmemachern und drehten drei amüsante Kurzfilme. Im Mittelpunkt stand das Waldnaabtal-Museum in der Burg Neuhaus.

Unter der Leitung von Katharina Nierhoff vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) lernten sie, dass Smartphones und Tablets nicht nur der Kommunikation dienen, sondern auch kreativ genutzt werden können. Unterstützung kommt vom Bayerischen Jugendring, der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern und der Bayerischen Sparkassenstiftung.



Nach einer Führung durch das Museum ging's ans Eingemachte. Die Pfadfinder aus Windischeschenbach und Neuhaus überlegten gemeinsam, welche Ideen sich umsetzen lassen und wie die Drehbücher aussehen könnten. Die Mädchen und Buben spielten die Rollen in ihren Filmen selbst, diskutierten über Kameraeinstellungen, überlegten sich die passende Musik und schnitten schließlich ihre Material so zurecht, dass drei Filme entstanden



Für den Trickfilm "Galgenkatherl" schnipselten sich die Jugendlichen ihre Figuren mit Karton und Schere zurecht. "Da Jones von der Polier" spielt auf dem Abenteuerspielplatz der Pfadfinder, und "Nachts im Waldnaabtal-Museum" erzählt die Geschichte von einer Puppe, die zum Leben erwacht, nachdem die Besucher weg sind.

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