Ökumenisches Abendgebet
Hass schädigt das eigene Herz

Der Chor "EinKlang" und die Singgruppe des Freundeskreis der Deutschordens-Schwestern gestalteten die Feier. Bild: wrt

Zweimal jährlich treffen sich evangelische und katholische Christen zu einem gemeinsamen Gottesdienst abwechselnd in der Hauskapelle St. Elisabeth und der Christuskirche.

Turnusmäßig versammelten sich die Besucher diesmal im evangelischen Gotteshaus. Pfarrer Christoph Zeh und Pfarrvikar Edwin Ozioko feierten das Abendgebet mit den Gläubigen.

Organisation, Vorbereitung und musikalische Gestaltung hatten der Chor "Einklang" unter Leitung von Armin Karwath und die Singgruppe des Freundeskreis der Deutschordens-Schwestern unter Leitung von Schwester Rosalinda übernommen. "Mit Gedanken, Worten und Taten", lautete das Thema. Ein Spruch aus dem Talmud mahnte "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen." Eindrucksvollen Lichtbildern begleiteten den meditativen Text zur "Vergebung" in der mit Kerzen beleuchteten Kirche. "Vergeben heißt, ich öffne mich für neue Gedanken", hieß es. Hass schädige als erstes das eigene Herz und enge ein. Vergebung befreie das Herz und verändere den eigenen Blick und die eigene Situation.

Im gemeinsamen Beichtakt konnten die Gläubigen Vergebung erfahren. Den Segen am Ende sprachen beide Geistlichen. Nach dem Ökumenischen Gebet ist es Tradition, alle Besucher zum Imbiss einzuladen, für dessen Vielfalt die Vorbereitungsteams beider Konfessionen sorgen. Ein Großteil der Gottesdienstbesucher nahm das Angebot gerne an.
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