Offene Gartentüren in Bernstein
Paradiesische Fleckchen Erde

Anita Greger, Vorsitzende des Ortsverschönerungsvereins Bernstein, hat einen anstrengenden Sonntag hinter sich. Ihr Resümee nach dem Tag der offenen Gartentür: "Rundum zufrieden, Wetter, Angebote und Gästezahl top."

Bernstein. Nicht nur am Wochenende gab es viel zu tun. Die Planung für das Ereignis hatte etliche Monate beansprucht. Letztendlich öffneten sieben Bernsteiner ihre Gartenpforten: Anita und Wilfried Greger, Veronika und Lothar Nawroth, Regina und Josef Adam, Brigitte und Josef Köllner, der Garten E 5, Regina und Siegfried Weiß, sowie Elisabeth, Wolfgang und Alois Hösl junior zeigten ihre kreativ und liebevoll gestalteten "Open-Air"-Wohnzimmer. An mehreren Stationen gab es Verpflegung für die Besucher.

Liebevoll vorbereitet


In den Tag starteten die Bernsteiner und ihre Gäste mit einem Gottesdienst in St. Nikolaus, zelebriert von Monsignore Martin Neumaier aus Premenreuth. Albert Nickl, Kreisvorsitzender des Gartenbau- und Landschaftspflegevereins, begrüßte Gäste und Ehrengäste, unter ihnen die Holunderkönigin Teresa Merkl und ihre Amtsvorgängerin Claudia Fichtl.

Ein Garten hat, so führte er aus, viele Funktionen. Bernstein bescheinigte er, sich hervorragend herausgeputzt zu haben. Bürgermeister Karlheinz Budnik dankte allen Helfern. Auch Rosa Prell, stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes für Gartenbau und Landschaftspflege, dankte für die liebevolle Vorbereitung.

Grußworte und Weißwurst-Essen vor dem Feuerwehrhaus begleitete die Jagdhornbläser-Gruppe Windischeschenbach. Der Rundgang durch die Gärten gewährte Einblicke in kleine Paradiese; von romantisch versteckten Eckchen bis zu Rosengärten, Mäuerchen und Wasserläufen. Im Vorgarten von Familie Weiß blieben die ersten Gäste schon bei Pflanztrögen, Rosenstauden, Schaukel und dem schattigen Pavillon stehen. Bei den Gregers gab es verschiedene Stationen: den Vorgarten, die Unterkünfte für Brutvögel und Insekten, die Hochbeete und Beerensträucher. Elisabeth Hösl liefert die Ideen für ihren Garten, die vom Sohn dann fachmännisch umgesetzt werden: Brunnen und Säulen, Mäuerchen, gepflasterte Wege und ein Hochbeet aus Granitsteinen zeugen von Fantasie und einem enormen Arbeitseinsatz.

Magnet für Kinder


Im Nachbargrundstück zieht der Gartentümpel die Blicke auf sich. Das angelegte Bächlein wirkt wie ein Magnet auf die Kinder. Witzige Figuren aus Altmetall und originelle Details fallen beim Anwesen Köllner ins Auge. Rosen sind in den Gärten der Familien Adam und Nawroth zu bewundern, blühende Sträucher und die Einbindung von Brunnen oder Teich laden ein, durchzuatmen und den Augenblick zu genießen.

Ob Gärtchen oder groß angelegtes Areal - das vielzitierte kleine Paradies war überall zu finden. Und die vielen Sprüche und Weisheiten, die auf Steinen, Dachziegeln oder alten Topfdeckeln zum Thema Garten zu finden waren - nach dem Gang durch den Ort steht fest - sie sind alle wahr.
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