Orga-Team der Panoramatour
Helfende Hände

Ein Gourmetbüfett wartete auf die 1200 Radler an den Verpflegungsstellen. Da hatten die Helferinnen alle Hände voll zu tun. Bild: fz

Die Panoramatour ist nicht nur ein radsportlicher Höhepunkt der Nordoberpfalz, sondern auch ein Werbefaktor für den Oberpfälzer Wald und die Stadt Windischeschenbach. Den reibungslosen Ablauf garantieren stets gute Geister im Hintergrund.

Ohne Concordia-Vorsitzenden Heinz Uhl, Werner Kraus, Erwin Weiß ging es nicht. Aber hinter ihnen sind noch über 100 eifrige Helfer, die für den Erfolg der Panoramatour sorgen. Über die Hälfte davon ist in der Gourmettruppe von Verpflegungschefin Rosi Weiß aktiv. Eine solch leckere Verpflegung wie bei der Panoramatour gibt's bei vergleichbaren Rad-Events nicht. "Auch nicht beim Regensburger Arbermarathon", loben die Teilnehmer aus ganz Deutschland. Für Weiß ist es immer eine Gratwanderung, das Wetter und die Teilnehmerzahl abzuschätzen. "Wir wollen nicht, dass das Essen ausgeht, oder wir alles mit heimnehmen und die ganze Woche Wurstsemmeln essen müssen."

Mit dem Startschuss rücken in regelmäßigen Abständen die Teams für die vier Verpflegungsstationen in Erbendorf, Waldsassen, Hohenthann und Falkenberg aus. Dann beginnt das Happen-Schneiden. Von Tomaten, Gurken, Melonen über Bananen hin zu vielen Variationen von Wurstsemmeln, Käsebroten, Gebäck, Kuchen und Joghurts. Die Büfetts sind reichhaltig. Dazu gibt's an den Getränkewagen alles bis zum Bier. Das kommt aber erst an der "Zoigltankstelle" in Falkenberg.

Erste Station ist bereits um 8 Uhr in Erbendorf. Aber da kommen zunächst die, "die es wissen wollen". Denen ist die 225-Kilometer-Zeit wichtiger als ein Frühstück. Sie donnern vorbei. "Die wissen ja gar nicht, was sie versäumen", lachen die Frauen. Danach aber treffen die ersten ein, die sich reichlich laben und Kohlenhydrate für die Weiterfahrt bunkern. Lob und Dank kommen da rüber.

Aber nicht nur die Frauen müssen früh aufstehen. Die Teams für die Ausschilderung der einzelnen Strecken sind bereits ab 5 Uhr unterwegs. Viel zu tun haben die Helfer um Erwin Weiß in der Mehrzweckhalle am Samstag und Sonntag bis zu den Starts mit Nachmeldungen und Startnummernausgabe.

Herauszuheben sind die Ortsfeuerwehren, ohne die es nicht ginge. Sie sichern Kreuzungen sowie Einmündungen und zeigen den Radlern an, dass sie gefahrlos ab- oder einbiegen können. Das ist besonders für die schnellen Rennradfahrer wichtig. "Ein Danke an den Feuerwehrmann ist immer drin, ja sogar Radlerpflicht", sagte ein Teilnehmer. Den Dank der Concordia gibt es für alle Helfer am Freitag, 1. Juli: Um 19 Uhr ist im Gasthof "Weißer Schwan" das Helferessen.
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