Pfadfinder schuften an der Point
Spielplatz wieder picobello

Knifflig war der Bau des großen Bodenkompasses. Die Himmelrichtungen ließen sich nicht so einfach bestimmen, wie sich das die Bauherren aus den Reihen der Pfadfinder ausgemalt hatten. Bild: wrt

"Wo ist Norden?" Diese Fragen können jetzt schon die Kleinsten beantworten. Am Kinderspielplatz an der Polier haben die Pfadfinder einen Kompass eingebaut.

(wrm) Die Spielplatzsaison kann beginnen. Die Gemeinschaft St. Georg, der Unterstützungsverein der Pfadfinder sowie die Pfadfinder Windischeschenbach packten an und brachten den Spielplatz an der Polier auf Vordermann.

Der Winter hatte arge Spuren hinterlassen. Der Wasserspielplatz beispielsweise wurde neu gestrichen und der gesamte Platz mit Hackschnitzeln aufgefüllt. Sämtliche Seile und Geräte überprüften die Helfer auf Mängel. Neu ist im hinteren Teil, Mitten in der Baumstamm-Sitzgruppe, ein eingegrabener Kompass.

"Das Installieren der Pole war gar nicht so einfach", erzählte Johannes Sperber, einer Bau-Chefs. Die einzelnen Teile des Kompasses mussten eingenordet werden. Mit einem herkömmlichen Taschenkompass klappte das nicht auf Anhieb, da sich die Geräte gegenseitig irritierten. Mittlerweile sind alle Himmelsrichtungen bestimmt und im Boden im 90-Grad- Winkel platziert. "Wenn man sieht, was an Nachmittagen auf dem Spielplatz los ist, investiert man gerne auch den ganzen Tag Arbeit", freute sich auch Daniel Scherer. Die Stammesvorstände Amelie Hecht und Florian Sperber luden zum Spielplatzfest am Vatertag ein.
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