Pfarrerin Nadine Schneider zieht Bilanz
Seit September 2015 in Windischeschenbach

Seit September betreut Pfarrerin Nadine Schneider die evangelische Kirchengemeinde in Windischeschenbach. Bild: wrt
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Windischeschenbach
04.01.2016
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Pfarrerin Nadine Schneider hat keine Berührungsängste. Gerne plaudert sie beim Einkaufen oder besucht die verschiedensten Veranstaltungen - ob katholisch oder evangelisch. Beim Christkindlmarkt stand sie dem Nikolaus im Pfarrhof zu Seite und im katholischen Pfarrheim testet sie die Produkte aus dem Weltladen.

Die Seelsorgerin von Krummennaab/Thumsenreuth und Windischeschenbach hat die Sympathien in ihrer Gemeinde schon gewonnen. Nach dem Gottesdienst in der Christuskirche, den der Chor "EinKlang" und der Posaunenchor Thumsenreuth-Krummennaab gestaltet haben, unterhielt sie sich beim anschließenden gemütlichen Nachmittag an den Tischen angeregt mit ihren "Schäflein", setzte sich an einem Tisch dazu und plauderte am anderen mit den Besuchern.

Wald und Natur


"Ich bin mit offenen Armen empfangen und gut aufgenommen worden", zieht die junge Pfarrerin Bilanz. Ihren Wohnsitz hat sie bereits in Windischeschenbach, im neuen Jahr wird sie dann das Pfarrhaus beziehen können. An ihrem Wirkungsort gefällt es ihr ausnehmend gut. Da Wandern, Spazierengehen, der Wald und die Natur zu ihren Vorlieben gehören, findet sie die idealen Gegebenheiten in der nahen Umgebung. Was sie bisher in ihrer Gemeinde vorgefunden und erlebt hat, bewertet sie positiv.

"Es gibt wahre Schätze und Kleinode", meint sie. "Die gilt es zu bewahren und zu fördern." Hierzu fällt ihr das musikalische Angebot ein, wie der Posaunenchor und der Chor "EinKlang". Wie kam sie - ursprünglich gelernte Versicherungskauffrau - dazu, Pfarrerin zu werden? Schneider erzählt, dass sie über ihre Großeltern engen Bezug zu ihrem Konfirmationspfarrer hatte, der sie sicherlich in dieser Hinsicht geprägt habe.

Schon während der Ausbildung entstand der Wunsch und die Idee, Pfarrerin zu werden, den sie dann auch umsetzte: Sie studierte in Neuendettelsau, dann in Leipzig und kehrte schließlich wieder nach Neuendettelsau zurück. Es folgten zweieinhalb Jahre Vikariat in Regensburg in der Pfarrei Maria Magdalena, bevor sie dann ihre erste Pfarrstelle hier erhielt. Mit Neugierde sei sie in die nördliche Oberpfalz gekommen. "Alle meine freudigen Erwartungen haben sich erfüllt", sagt sie.

Die 31-jährige Pfarrerin ist in Coburg aufgewachsen und hat noch zwei jüngere Schwestern. Die neuen Aufgaben fordern viel Einsatz, aber wenn Zeit dafür ist, liest Nadine Schneider gerne. Zur Abwechslung vom Beruf und Entspannung auch Belletristik. Unter anderem gehören Krimis von Andreas Föhr zu ihren Favoriten. Aber auch beim Basteln und Handarbeiten kann sie sich erholen, das Strickzeug hilft beim Abschalten.

Auch Musik mag sie gerne; zwar spielt sie selber kein Instrument, aber Singen macht ihr Freude; und beim Musikhören ist das Spektrum weit gefächert: von Klassik, Johann Sebastian Bach bis zu Pop - und da die eher außergewöhnlichen Richtungen - mag sie auch alles, was dazwischen liegt.

"Harmonic Brass" im Juli


Gut gefallen hat ihr das, was sie an ihrer neuen Wirkungsstätten in diesem Jahr schon vorgefunden hat. "Und ich freue mich schon auf alles, was 2016 auf dem Plan steht", erzählt sie. Zum Beispiel auf das Wochenende vom 15. bis 17. Juli, an dem der Posaunenchor Krummennaab Thumsenreuth ein fulminantes Programm mit Gottesdienst, Workshop und Konzert der "Harmonic Brass" organisiert hat.
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