Programmvorschau Haus Johannisthal
Mutter Erde ganz nah

Das Haus Johannisthal besticht nicht allein durch seine einzigartige Architektur, sondern vor allem durch ein Programm, das Menschen aus ganz Deutschland anzieht. Bild: ggö
Vermischtes
Windischeschenbach
28.01.2016
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Denkt Manfred Strigl vom Haus Johannisthal an das letzte Jahr zurück, fallen ihm "unglaublich schöne Begebenheiten" ein. Seit dem Umbau des Hauses hat die Zahl an Hochzeiten, Messen oder Exerzitien zugenommen. Der Kalender 2015 war also gut gefüllt.

Besonders die Trauungen sind dem Direktor in Erinnerung geblieben. "Die meisten Paare haben für Kirche und Feier das Johannisthal gewählt. Viele haben sogar das ganze Wochenende hier verbracht." Die Ruhe des Hauses zog auch viele Schulen für Orientierungstage an. Die Ernsthaftigkeit der Schüler habe Strigl überrascht. "Sie sind wirklich mit Lebensfragen hierher gekommen, auf die sie Antworten suchten."

Um selbst ein paar Antworten zu bekommen, hat das Johannisthal zum ersten Mal einen Kurs für Kirchenaustreter veranstaltet. "Diese Menschen sind vollkommen ernstzunehmen, und wir wollten ihre Beziehung zu Gott kennenlernen", erklärt Strigl. Bayernweit sei das wohl der einzige Kurs in dieser Art.

Eine Bereicherung waren auch die Exerzitien der Diözese mit Bischof Joachim Reinelt aus Dresden. Unter dem Thema "Brücken bauen" gab es Vorträge und Kurse für Priester-Ordensleute. "Seit dem Umbau sind die Exerzitien deutlich mehr geworden". Der Direktor verspricht, dass es auch so bleiben soll und gibt eine Programmvorschau für 2016.

Auch dieses Jahr geben sich im Haus Johannisthal Paare das Ja-Wort. Weil eine Hochzeit viel Trubel mit sich bringt, kann sich das Brautpaar in einem Seminar zur Ehevorbereitung vom 30. bis 31. Januar noch einmal bewusst Zeit für Gespräche zu zweit oder in der Gruppe nehmen.

Bei den Faschingsexerzitien vom 6. bis 10. Februar geben Direktor Manfred Strigl und Martina Dommer den Gästen biblische und geistliche Impulse. Gemeinsam erleben sie stille Zeiten, feiern Gottesdienste oder betrachten die Natur.

Auf Jung und Alt warten vom 15. Februar bis zum 21. März die Karwochen-Exerzitien . Sie laden dazu ein, im hektischen Alltag der Stille und dem Gebet einen Raum zu geben. In den wöchentlichen Gruppentreffen können Kontakte zu anderen und zu Gott aufgebaut werden. Ein erstes Treffen ist am Montag, 2. Februar.

"Tanzend in den Frühling" ist das Motto am 13. März im Haus Johannisthal. Unter Leitung von Carola Burger schöpfen die Gäste mit Kreistänzen Wasser, unternehmen eine Reise unter die Sonne Griechenlands, stampfen zu indischen Liedern auf Mutter Erde oder fliegen mit dem Adler und lassen sich vom Wind heimwärts tragen.

Beim Trauer-Café am 15. März können Betroffene ihrem Schmerz einen Raum geben und sich mit anderen Trauernden austauschen. Durch thematische Impulse, Einzelarbeit oder Gruppengespräche stärken Besucher ihren persönlichen Weg aus der Krise.
Sie sind wirklich mit Lebensfragen hierher gekommen, auf die sie Antworten suchten.Manfred Strigl, Direktor Haus Johannisthal
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