Prozession durch Windischeschenbach
Pfadfinder feiern 50-jähriges Jubiläum

Mit Stolz trugen die Pfadfinder die Fahnen durch die Stadt. Bild: wrm

Echte Pfadfinder kommen auch mit schlechtem Wetter klar. Trotzdem waren alle froh, dass es rechtzeitig zum Jubiläumsfestzug wieder trocken war. An der Hauptstraße unterhalb der Kirche stellten sich die Vereine mit erhobenen Fahnen auf.

Angeführt von der Blaskapelle marschierte die Menge vom Stadtplatz zum Pfarrheim. Amelie Hecht und Florian Sperber, Stammesvorsitzende der Pfadfinder, begrüßten die Gäste. "18 253 gute Taten heißt das Motto unseres Jubiläums. Dazu haben in den vergangenen 50 Jahren zahlreiche Menschen beigetragen." Sie nannten aktuell die Leiterrunde, den GSG-Förderverein oder die Old Scouts Windischeschenbach.

40 Millionen Pfadfinder


Stadtpfarrer Hubert Bartel würdigte das Engagement der Pfadfinder. Bürgermeister Karlheinz Budnik gratulierte ebenso wie Landtagsabgeordneten Tobias Reiß. Das Stadtoberhaupt stellte mit einem Augenzwinkern fest, dass der Saal noch besser gefüllt sei, als beim Neujahrsempfang. Das Projekt Spielplatz an der Polier nannte Budnik das Meisterstück des Vereins. Diözesanvorsitzender Günther Bäte informierte darüber, dass es weltweit 40 Millionen Pfadfinder gebe.

Pfarrgemeinderats-Sprecher Winfried Hecht würdigte die Pfadfinder als den Verein in der Pfarrei, mit der umfassendsten Jugendarbeit und erinnerte ebenfalls an die Gründung 1966 in Windischeschenbach. Helene Kraus, Vorsitzende des Frauenbunds, dankte für die Hilfe.

Hermann Sperber von den Old Scouts Windischeschenbach (OSW) und ehemaliger Stammesvorsitzender erinnerte daran, dass 1982 erstmals Mädchen aufgenommen wurden. Er berichtete davon, dass die Organisation in der Nazi-Zeit verboten war und die Pfadfinder-Fahne - in ein Hemd eingenäht - überlebte.

Daniel Scherer, Vorsitzender des Fördervereins GSG und ehemaliger Stammeschef, bescheinigte dem Verein eine "tolle Jugendarbeit" sowie einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben. Er betonte die Wichtigkeit, auch im Zeitalter der Digitalisierung Kinder für ein Engagement zu begeistern und wünschte viele tolle Erlebnisse.

Waltraud Scherer von der Kolpingsfamilie verband ihre Glückwünsche mit dem Dank für geleistete Dienste. Josef Kraus sprach für die KAB und KAB-Senioren und wünschte, dass "die guten Taten nie aufhören mögen".
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