Richtig sterben will überlegt sein
Bestatterin informiert KAB-Senioren über Vorsorgegespräche, Kosten, Abschiednehmen und rechtliche Aspekte

Die KAB-Senioren trafen sich zum gemütlichen Nachmittag. Leiterin Evi Ziegler freute sich über die rege Teilnahme. Mit dabei war auch Pfarrer Edwin Ikechukwo Ozinoko. Thema war die Bestattungsvorsorge. Darüber sprach Martina Fuhrmann von Bestattung Bauer aus Weiden.

Sie erklärte, was zu tun ist, wenn ein naher Angehöriger stirbt und unterschied dabei zwischen einem Sterbefall zu Hause, im Krankenhaus oder im Heim. Für ein persönliches Abschiednehmen darf man einen verstorbenen Angehörigen bis zu 36 Stunden zu Hause behalten. In der Klinik oder im Seniorenheim gebe es die Aussegnung, bei der man den Verstorbenen noch einmal sehen und berühren kann.

Fuhrmann ging ausführlich auf die Unterlagen ein, die bei einem Gespräch mit dem Bestatter mitgebracht werden sollten, vom Ausweis des Verstorbenen bis zu möglichen Graburkunden. Sie schilderte, welche Überlegungen bei einer Wahl der Bestattungsart nötig sind - Erd- oder Feuerbestattung. Dabei ist meist entscheidend, wer sich von den Angehörigen um das Grab kümmern kann.

Unverbindlich informieren


Zunehmend setzten die Menschen auf Vorsorgegespräche, hat die Bestatterin als Trend der letzten Jahre erkannt. Vorsorge bedeutet, selbst zu bestimmen und Notwendiges zu regeln. Das diene auch der Entlastung der Angehörigen. Es empfiehlt sich, mit einem Bestattungsunternehmen einen Termin für so ein Vorsorgegespräch auszumachen.

Dabei gehe es um die verschiedensten Möglichkeiten einer Bestattung und um eine unverbindliche und transparente Kostenaufstellung. "Wenn eine Vorsorge finanziell geregelt ist, ist die Erfüllung der Wünsche bindend."
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