Seminar für Gruppenleiter im Haus Johannisthal vom KAB-Diözesanverband Regensburg
Aus Niederlagen gestärkt hervorgehen

Die Gruppenleiter ließen sich beim Seminar über die Widerstandsfähigkeit von Menschen aufklären und erfuhren einige Tipps für den Alltag. Bild: hfz

Johannisthal. Der "KAB Senioren - aktiv" des KAB-Diözesanverband Regensburg lud zu einem Seminar für Gruppenleiter ins Haus Johannisthal. Das Thema des Kurses war "Was uns Kraft gibt in unserer Arbeit - Wie man zum 'Stehauf-Menschen' werden kann". Mit der Referentin Christa Mösbauer gingen die Teilnehmer aus psychologischer und wissenschaftlicher Sicht auf die Inhalte ein.

Mösbauer erklärte, dass jeder ein "Stehauf-Mensch" beziehungsweise ein resilienter, also widerstandsfähiger Mensch werden kann. Der Begriff kommt ursprünglich aus der Werkstoffkunde und bezeichnet ein Material, das man knautschen kann, aber immer wieder in den ursprünglichen Zustand zurückspringt.

Krisen gestärkt meistern


Mösbauer erklärte anhand eines Stehaufmännchens die Resilienz eines Menschen, der nach Niederlagen und Krisen wieder sein mentales Gleichgewicht zurückfindet oder aus Krisen, wenn sie überwunden sind, sogar gestärkt herausgehen kann. Sie erläuterte an sechs "Resilienz-Schlüsseln", wie man seine seelische Immunität stärken kann. Ein gesundes Selbstwertgefühl und eine optimistische Grundhaltung seien dabei genauso wichtig, wie eine realistische Wahrnehmung der Umwelt. Wenn man sich in der Opferrolle sieht, wird man in Krisenzeiten oder in einer Depression schwer einen Rückschlag überwinden können. Gute Freunde und/oder professionelle Hilfe sind oft überlebenswichtig. "Aber Achtung: Ratschläge sind auch Schläge", meinte die Referentin. Anhand aktiver Beispiele erprobten die Teilnehmer gleich selbst, welche Möglichkeiten für sie in Betracht kommen. Direktor Manfred Strigl vom Bildungshaus Johannisthal griff den Resilienz-Gedanken in seinen Ausführungen immer wieder auf, wenn er von Glaube und Spiritualität als Kraftquelle unserer Arbeit sprach.

In einer lockeren Atmosphäre wurde rege über das Thema diskutiert. Mit Christine Vollath erarbeitete man eine Lebenslandschaft, die Höhen und Tiefen aufwies, aber immer wieder im Licht endete. Ein weiterer Bildungsteil war die Teilhabe der älteren Gesellschaft an den neuen Medien. Schnell vergingen die Tage, zu denen nicht nur spirituelle Zeiten gehörten, sondern auch spaßige Einlagen zu festen Bestandteilen wurden.
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