Signal nach München
CSU-Ortsverband Windischeschenbach finanziert Anstrahlung des Bohrturms

Der CSU-Ortsverband Windischeschenbach finanziert heuer die Anstrahlung des Bohrturms. Bild: ab

Damit das Wahrzeichen der Stadt nicht in der Dunkelheit verschwindet, dafür sorgt die CSU. Sie übernimmt für die Beleuchtung die Patenschaft.

Der KTB-Bohrturm ist ein Leuchtturm und Lichtblick im wahrsten Sinne des Wortes. Wer solch ein weltweit einmaliges Objekt vor der Haustür hat, der muss auch dafür sorgen, dass dieses Licht nicht ausgeht und das Objekt auch bei Finsternis sichtbar bleibt. Als 1994 die Bohrung in einer Tiefe von 9101 Metern beendet worden war, erlosch gleichzeitig auch für den 83 Meter hohen Bohrturm die Beleuchtung. Das Wahrzeichen der Stadt verschwand in der Finsternis.

Doch inzwischen ist dem Bohrturm wieder ein Licht aufgegangen. Dafür haben engagierte und interessierte Bürger gesorgt, die seit 2010 eine "Lichtpatenschaft" übernommen haben, damit der KTB-Bohrturm auch an Wochenenden und jeweils auch montags wieder weithin sichtbar ist. Die anfallenden Stromkosten werden von den Paten übernommen.

Der Vorsitzende des KTB-Träger- und Fördervereins, Georg Stahl, übernahm 2010 die erste Patenschaft. Es folgten die "Altneihauser Feierwehrkapell'n", die Freien Wähler, der CSU-Ortsverband, der SPD-Ortsverein und Malermeister Heinrich Popp. Jetzt fand wieder ein Patenwechsel statt. 2016 bezahlt erneut der die CSU die Stromkosten.

Der wissenschaftliche Berater des Geo-Zentrums, Dr. Frank Holzförster, und der Vorsitzende des Fördervereins, Georg Stahl, dankten allen bisherigen und noch kommenden Paten für die Unterstützung. "Es ist wichtig, dass die Region zum Geo-Zentrum steht. Gleichzeitig sollen die Patenschaften sozusagen auch ein Signal nach München sein", sagte Holzförster.
Weitere Beiträge zu den Themen: Patenschaft (16)KTB-Bohrtum (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.