Sonntag "Tag der offenen Tür" mit umfangreichem Programm im Rathaus - Samstag Einweihung - ...
Bürgerfreundlich und barrierefrei

Die Sanierung und Renovierung des Rathauses ist abgeschlossen, jetzt kann auch die Bevölkerung das Verwaltungsgebäude in Augenschein nehmen. Gelegenheit dazu bietet sich am Sonntag bei einem "Tag der offenen Tür". Einen Tag vorher findet um 10 Uhr die offizielle Einweihung statt.

Zum "Tag der offenen Tür" hat sich das Rathauspersonal einige Überraschungen für die Besucher einfallen lassen. So haben alle Büros geöffnet, was einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen derweil für Auskünfte zur Verfügung.

"Die Stadt will den Abschluss der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen zum barrierefreien Rathaus mit einem umfangreichen Programm gebührend feiern", unterstreicht Bürgermeister Karlheinz Budnik. So informiert zum Beispiel im großen Sitzungssaal eine Diashow über die Umbaumaßnahmen, während im Trauungszimmer der Film von der 1000-Jahr-Feier aus dem Jahr 1952 gezeigt wird. Wer wissen will, wie der Ort früher ausgesehen hat, für den ist die Diashow "Windischeschenbach im Wandel der Zeit" genau richtig.

Auf Bildern an Stellwänden wird außerdem die Sanierung der Wasserversorgungsanlage veranschaulicht. Ein Bücherflohmarkt in der Stadtbücherei und eine gut bestückte Tombola, deren Erlös der örtlichen Aktion "Bürger helfen Bürger" zugute kommt, runden das Angebot ab.

Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. So wird zum Beispiel der Rathausinnenhof bewirtschaftet - und wer vor, oder nach der Besichtigungstour eine Stärkung gebrauchen kann, der wird bestens verpflegt.

Wie Bürgermeister Budnik betont, habe es bereits seit langem Überlegungen gegeben, das Rathaus bürgerfreundlicher und vor allem barrierefrei zu machen. Den endgültigen Durchbruch brachte 2013 eine gründlich durchgearbeitete Machbarkeitsstudie.

Gingen bis dahin alle bisherigen Überlegungen davon aus, nur die publikumsintensiven Bereiche der Stadtverwaltung in das Erdgeschoss zu verlegen, so wurde in der von der Verwaltung vorgelegten Studie argumentiert, dass alle Sachgebiete des Rathauses - einschließlich Sitzungssaal und Trauungszimmer - barrierefrei erreichbar sein müssen. Einig war man sich, dass dies nur mit einem Aufzug machbar sei.

Inzwischen glänzt das Rathaus mit neuem Aussehen. Die Bürger können die insgesamt sieben Ebenen des Gebäudes in einem geräumigen Aufzug, der an der Rückseite ergänzt worden ist, erreichen - egal ob mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen.

Das Haus musste ebenso an die neuen brandschutztechnischen Anforderungen angepasst werden. Dazu gehören die Rauchabschluss-Türen in den Fluren ebenso wie die markante Fluchttreppe am Südgiebel. Diese dient bei einem Brand als zweiter Rettungsweg, über den Besucher und Mitarbeiter aus dem ersten Stock und aus dem Obergeschoss evakuiert werden können.

Nach Fertigstellung der Maßnahmen innerhalb des Rathauses stand in den vergangenen Monaten die Gestaltung der Außenanlagen im Mittelpunkt. Bedingt durch die Erneuerung des Wasserleitungs-Anschlusses sowie den Anbau der Fluchttreppe wurden die Parkplätze an der Giebelseite neu angelegt und die Parkflächen neu gepflastert. Zudem erhielt das Haus einen neuen Außenanstrich.
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