Straßensanierungen stehen auf der Dringlichkeitsliste ganz oben
Erst unten, dann oben

Die Bürgermeister-Gierisch-Straße steht zusammen mit dem Lehnerberg auf der Dringlichkeitsliste ganz oben. Nach dem Bürgerfest Anfang Juni soll die Sanierung beginnen.

Bevor die Bagger anrollen, will die Stadt klären, wie es unter dem Asphalt aussieht. Diplom-Ingenieur Albert Sollfrank erklärte in der Stadtratssitzung die Vorgehensweise. Wenn schon die Straße erneuert werde, sei es üblich auch die Wasserleitungen auszutauschen. "Der Zustand der Mischwasserkanäle ist zwar nicht so schlecht", informierte Sollfrank. Lediglich in Teilbereichen würden die Rohre Risse aufweisen.

Teilstücke auswechseln


Hydraulische Berechnungen von 1999 hätten eine Auslastung von 97 Prozent ergeben. "Das ist Oberkante Unterlippe", sagte der Experte. Vor allem, da es in den vergangenen Jahren immer mehr starke Regenfälle gegeben hätte. Sollfrank schlug vor, den Kanal von 600 auf 800 Millimeter zu vergrößern. Der Stadtrat stimmte zu, die hydraulisch überlasteten Teilstücke auszuwechseln.

Kämmerer Bernhard Schäffler legte die Jahresrechnung 2015 vor. Das Gesamtvolumen beträgt 15,14 Millionen Euro. Davon entfallen 10,5 Millionen auf den Verwaltungshaushalt und 4,6 Millionen auf den Vermögenshaushalt. Das Gremium nahm dies ebenso wie den Tätigkeitsbericht zur Kenntnis. Ein weiteres Zahlenwerk war die Jahresrechnung 2014 des städtischen Wasserwerks. Mit einem Verlust von 61 428 Euro verschlechterte sich die Ertragslage gegenüber dem Vorjahr. Die Umsatzerlöse aus dem Wasserverkauf erhöhten sich um 16 000 Euro auf 403 000 Euro. Der Wasserverlust betrug 6,87 Prozent.

Ein Großteil aller Arbeiten für das neue Kinderhaus sind vergeben. Die Tischlerarbeiten für Möbel (69 172 Euro) und Spielburgen (63 604 Euro) gingen an die Firma Lobenhofer aus Kaltenbrunn. Mit der Lieferung von weiteren Kindermöbeln beauftragte der Stadtrat die Firma Eibe, die mit 18 298 Euro, der günstigste Bieter war. "Wir liegen immer noch im Kostenrahmen", sagte Bürgermeister Karlheinz Budnik.

Der Bauhof bekommt ein neues Streusalzsilo. Bis jetzt hat die Stadt einen Teil des Salzes in einer angemieteten Halle in Neuhaus gelagert, da das alte Silo nur 50 Tonnen fasste. Der neue Behälter nimmt 90 Tonnen Streusalz auf. Das Gremium stimmte zu, das Angebot der Firma Hirl für 29 916 Euro anzunehmen. Der Betrag sei im Haushalt bereits einkalkuliert, informierte der Rathauschef.

Elisabeth-Gruppe hört auf


Neun Mädchen und Buben besuchen zurzeit den Kindergarten St. Elisabeth. Diese Gruppe soll aufgelöst werden, wenn im September das neue Kinderhaus in Betrieb geht. "Dies geschieht im gegenseitigen Einvernehmen", erinnerte Budnik. Die Kinder bekommen dann einen Platz in Neuhaus.
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