Turbulentes Jahr der Feuerwehr
Seltenes Hoch an Einsätzen

Windischeschenbach
16.01.2016
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Die Feuerwehr braucht Einsatzkräfte, die ihr Handwerk verstehen. Wichtig ist deshalb die Ausbildung, bei der die erforderlichen Kenntnisse vermittelt werden. "Im Landkreis Neustadt fand zum zweiten Mal eine Modulare-Trupp-Ausbildung (MTA) statt, die sich in fünf Schwerpunkte zusammensetzte und an der die Feuerwehr teilnahm", betonte Gruppenführer und Ausbilder Matthias Höning bei der Dienstversammlung.

Von der Feuerwehr Windischeschenbach nahmen vier Jugendliche erfolgreich teil. Kommandant Andre Stessmann würdigte die Disziplin und den Ehrgeiz des Nachwuchses. Besonderer Dank galt den Jugendleitern Sarah Friedrich und Marcel Weidner, die durch die Jugendarbeit den Grundstein legten.

Neues Fahrzeug


Mit seinem Bericht hatte Stessmann die Versammlung eröffnet. Erster Höhepunkt war die Ankunft des lang erwarteten Mehrzweckfahrzeuges. Freude lösten die neuen Helme "Rosenbauer Extrem Hero" aus. Weniger erfreut vernahmen die Feuerwehrmitglieder, dass die Geräte P 250 altersbedingt nicht mehr einsatzbereit seien. "Ich hoffe, dass rasch Ersatz beschafft wird", betonte der Kommandant. Erfreut zeigte sich Stessmann über den Digitalfunk. Inzwischen sind alle Aktiven geschult und eingewiesen. Ein Thema könnte auch das in die Jahre gekommene Drehleiterfahrzeug werden. Im vergangenen Jahr meisterte die Wehr 117 Einsätze: 16 Brände, 83 technische Hilfeleistungen und 18 sonstige Tätigkeiten. "An ein solches Hoch kann ich mich nicht erinnern", sagte Steesmann.

Sorgsam und pfleglich


"Viele Stunden im Gerätehaus, bei Prüfungen, Wartungen und Reparaturen sorgen dafür, dass alle Ausrüstungsgegenstände einsatzbereit sind", sagten die Gerätewarte. Fahrzeugwart Matthias Friedrich äußerte das Ziel, die Fahrzeuge gefahrlos bedienbar zu machen. Zeugwart Christian Münchmeier appellierte an die Aktiven, sorgsam und pfleglich mit Material und Anzügen umzugehen.

Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich zufrieden über das Geschehen in der Feuerwehr. "Die Berichte sprechen Bände und zeigen, dass Herzblut im Spiel ist." Der Bürgermeister versicherte: "Wir stehen hinter der Feuerwehr." Der Bevölkerung Schutz und Sicherheit zu gewährleisten, bezeichnete Kreisbrandinspektor Uli Kraus als Ehrensache. Beeindruckt zeigte sich der Feuerschutzreferent der Stadt, Thomas Wilhelm: "Das ist unbezahlbar, was hier geleistet wird." Dank galt den Arbeitgebern, ihren Mitarbeitern frei zu geben, wenn sie zum Einsatz gerufen werden.
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