Waldnaabtalmuseum eröffnet nach Winterpause
Reines Wissen und Bier

Passend zur Ausstellung "500 Jahre Reinheitsgebot des bayerischen Bieres" hat Bürgermeister Karlheinz Budnik auf die Eröffnung des Waldnaabtal-Museums mit dem Gerstengetränk angestoßen. Bild: ab

Der Winter ist vorbei, und die Tore der Burg Neuhaus sind geöffnet. Seit Ostermontag können Gäste das Waldnaabtal-Museum wieder besuchen.

Gisela Kick-Schaffer vom Museumsteam empfing bei der Wiedereröffnung am Ostermontag zahlreiche Gäste. An Sonn- und Feiertagen sind wieder Besichtigungen des Museums möglich.

Wie haben unsere Vorfahren gelebt und gearbeitet? Was war früher anders als heute? Alle, die sich für die Geschichte von Windischeschenbach und Neuhaus interessiert, werden in dem Museum fündig. Auch für Interessierte an der Geologie des Waldnaabtales und des Oberpfälzer Waldes kommen auf ihre Kosten.

Aufregende Ausstellung


Bürgermeister Karlheinz Budnik zeigte sich froh darüber, dass der Museumsdienst fortgeführt werden kann. "Es ist spannend, was hier alles gezeigt wird", erklärte Armin Meßner, Vorsitzender des Oberpfälzer Waldvereins Weiden. "Vor allem für den Tourismus ist das ein wichtiger Beitrag", fährt er fort.

Gemeindereferent Helmut Nürnberger nahm dabei auch auf das Reinheitsgebot Bezug. "Eine wichtige und lebensnotwendige Sache für die Menschen. Denn jeder wünscht sich, sich möglichst gesund zu ernähren. Es ist deshalb wichtig, das Reinheitsgebot zu bewahren."

Mit der Wiedereröffnung des Museums wurde gleichzeitig auch die Sonderausstellung "500 Jahre Reinheitsgebot des bayerischen Bieres" eingeläutet: "Ein Kapitel Lebensmittelgeschichte im Zeichen des Reinheitsgebotes".

Das vom bayerischen Herzog Wilhelm IV am Georgifest in Ingolstadt im April 1515 erlassene Reinheitsgebot für Bier hat den Wortlaut: "Wie Bier im Sommer und Winter auf dem Land ausgeschenkt und gebraut werden soll."

Zutatenliste


Die Sonderausstellung informiert über die Herstellung des Bieres, für das nur Hopfen, Malz, Wasser und Hefe benutzt werden dürfen. Weitere Zusätze oder sonstige chemische Veränderungen lässt das Reinheitsgebot nicht zu.

Auch die Geschichte des Zoiglbieres wird in der "Sonderausstellung 500 Jahre Reinheitsgebot" dargestellt. Besucher können die Veranstaltung an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 18 Uhr besichtigen.
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